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Washington (queer.de) - Der Ehemann des ersten offen schwulen US-Kongressabgeordneten Gerry Studds erhält keine Witwerrente. Wie die Personalabteilung des Repräsentantenhauses erklärte, erhalten nur die Witwen und Witwer nur heterosexuell verheiratete Abgeordnete die staatliche Pension. Grund dafür sei das 1996 in Kraft getretene "Gesetz zur Verteidigung der Ehe" - es besagt, dass der Bund schwule und lesbische Ehen nicht anerkennt. Der am Samstag einer Lungenembolie erlegene Studds hatte 2004 seinen Partner Dean Hara in Massachusetts geheiratet, dem einzigen US-Bundesstaat, der die Ehe für alle Paare geöffnet hat. Studds erhielt eine geschätzte monatliche Rente von 9.500 Dollar (7.600 Euro), Hara hätten demnach rund 5.200 Dollar (4.100 Euro) zugestanden.
Coming-out im Jahre 1983
Der Demokrat Studds outete sich 1983, nachdem ein 27-jähriger Ex-Praktikant ausgesagt hatte, er hätte zehn Jahre zuvor Sex mit Studds gehabt. Das Repräsentantenhaus rügte damals den 1937 geborenen Politiker. Die Wähler nahmen das ihrem Abgeordneten aber nicht übel: Studds gewann seinen als konservativ geltenden Wahlkreis in Massachusetts nach dem Coming-out noch weitere sieben Mal, bevor er 1997 in Rente ging. In seiner Karriere setzte er sich besonders für die Homo-Ehe, die Aidsforschung und für Meeresschutz ein und machte sich einen Namen als erbitterter Gegner der geplanten Aufrüstung des Weltraumes in den 80er Jahren. (dk)



#1 manni2Anonym
  • 18.10.2006, 15:27h
  • Erinnert mich an Deutschland.....hier bekommen die
    Beamten und Exbeamten , dank Herrn Oberschlau Schäuble, auch nichts!!!
    Schande über Schäuble und alle chrsitlichen Parteien!!!
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