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Stephen Greys Roman "Und niemand darf es wissen".

Von Jan Gebauer

Eine packende und emotional aufwühlende Geschichte inmitten von Rassenunruhen: Der Lehrer Pete Walker steckt mitten in der Trennung von seinem langjährigen Freund, als er am südafrikanischen Nationalfeiertag unerwartet Besuch bekommt.

Vor der Tür steht Disley, der einzige schwarze Schüler in Walkers weißer Klasse. Auf einem Zettel bittet Disleys Mutter den weißen Lehrer, ihren Sohn bei sich aufzunehmen, bis die erwarteten Unruhen vorbei sind. Disleys Gegenwart in Walters Haushalt sorgt für eine neue Form von Spannung, denn während draußen rassistische Exzesse zwischen Weißen und Schwarzen toben, überschreiten der Lehrer und sein Schüler die zulässigen Grenzen ihrer Beziehung.

Autor Stephen Gray wurde 1947 in Kapstadt geboren. Er lebt und arbeitet in Johannesburg als Englischprofessor. Mit seinem Debütroman "Und niemand darf es wissen", der bereits 1994 erschien und lange Zeit vergriffen war, ist ihm eine sensibel erzählte Geschichte gelungen. Gray versteht es geschickt, gleichzeitig über Gefahren und Gefühle zu erzählen.

Der Reiz seiner Geschichte liegt aber vor allem darin, dass er die Dramatik langsam aufbaut und seine Hauptcharaktere intensiv beschreibt, ohne die Nebenfiguren zu vernachlässigen.
Aufwühlend und mitreißend, handelt es sich bei "Und niemand darf es wissen" um ein anspruchsvolles, jederzeit spannendes Lesevergnügen.

Stephen Gray: Und niemand darf es wissen, Roman, 272 Seiten, Bruno Gmünder Verlag, 9,95 Euro

20. Oktober 2006



#1 matthias36Ehemaliges Profil
  • 23.10.2006, 16:36h
  • Ich sehe, das Buch scheint sehr interessant zu sein. Ich werde es versuchen mir zu kaufen, bringt mir sicher eine bzw. mehrere Abende wohl zum sehr intensiv zu lesen
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