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Verona (queer.de) - Papst Benedikt XVI hat beim italienischen Katholikentreffen im Verona seine Anhänger davor gewarnt, die von der Prodi-Regierung geplanten Eingetragenen Partnerschaften zu unterstützen. In einer Rede sagte der 79-Jährige, er sei für "authentische Liebe", wehre sich aber gegen "schwache, abweichende Formen der Liebe". Katholiken sollten sich gegen "das Risiko von politischen und verwaltungstechnischen Entscheidungen wenden, die den fundamentalen Werte und anthropologischen sowie ethischen Prinzipien widersprechen, die in der menschlichen Natur fußen." Die Familie basiere auf dem Bund der Ehe, die Anerkennung jeder anderen Struktur würde die Familie "destabilisieren". Er fügte an, die Kirche sei kein politischer Akteur, sondern wolle lediglich helfen, das soziale Zusammenleben in Italien zu unterstützen. Die italienische Homo-Gruppe Gayleft beschuldigte den Papst daraufhin, er habe mit seinen Äußerungen "die Würde von Millionen Italienerinnen und Italienern verletzt". (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

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Wo ist der bekennende Hetero?

Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
Vatikan lehnt Botschafter wegen Homosexualität ab

Frankreich kann den von Staatspräsident Nicolas Sarkozy ausgewählten Botschafter für den Vatikan nicht entsenden, da Papst Benedikt XVI wegen der Homosexualität des Diplomaten sein Veto eingelegt hat.

44 Kommentare

#1 madridEUAnonym
  • 23.10.2006, 14:42h
  • Man muss sich verdeutlichen, dass Ratzinger nicht einmal diese "Eingetragene Partnerschaft" unterstützt, die ohnehin als verwässerte Homo-Ehe zu bezeichnen ist.
    Für Millionen Italiener(innen) wird´s ein steiniger Weg mit dem Erzengel vor der Tür.
    Prodi soll mal schnell handeln, solange die Mehrheitsverhältnisse das noch zulassen.
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#2 splattergayAnonym
  • 23.10.2006, 14:55h
  • Wenn die Homosexualität von Päpstin Benedikta im großen Rahmen öffentlich wird, wird sie bestimmt auch gerne die demokratischen Rechte der EU in Anspruch nehmen und mit ihrem Sekretär Asyl beantragen.
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#3 manni2Anonym
#4 stephan
  • 23.10.2006, 15:08h
  • Ehrlich gesagt bin ich es leid, mich über dieses ständige, diskriminierende Gelaber eines alten "Eunuchen für das Himmelreich" (Buchtitel von Ranke-Heinemann) noch aufzuregen. Es kommt darauf an, der Gesellschaft klarzumachen, dass es nur gerecht ist, wenn Lebenspartner die gleichen Rechte wie Ehepaare erhalten. Wer hört schon auf die Kirche!
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#5 SaschaAnonym
  • 23.10.2006, 15:30h
  • "Wer hört schon auf die Kirche"

    Wenn ich mir die gesellschaftlichen Institutionen und insbesondere die Sexualerziehung in dieser Gesellschaft ansehe, dann muss ich sagen: Leider hört man nach wie vor in unterträglichem Maße auf die Kirche! Hierin liegt auch der Denkfehler vieler Leute nicht nur in diesem Forum!

    Solange junge Menschen weiterhin vom ersten Atemzug an auf Heterosexualität als angebliche Norm festgelegt werden, solange sie nicht ohne jede Manipulation und gefühlte gesellschaftliche Restriktion bzw. Sanktion sich frei selbst entdecken können, solange pubertierende Jungs sich nicht ebenso selbstverständlich Arm in Arm mit ihrem Freund zeigen können wie ihre heterosexuellen Altersgenossen mit ihrer Freundin, solange jungen Homosexuellen weiterhin ein Großteil ihrer Jugend und damit das Grundrecht auf eine freie, selbstbestimmte und gesunde Entwicklung verwehrt wird (und das wird sie, solange wir nicht gerade im Schulbereich jede Art der Unterdrückung und der v.a. psychischen Gewalt aktiv bekämpfen), wird die Gleichberechtigung weiterhin eine schöne, aber unerreichbare Utopie bleiben!

    Die Veränderung muss in unserem eigenen Bewusstsein über die hier skizzierten Realitäten beginnen!
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#6 hwAnonym
  • 23.10.2006, 15:30h
  • @ madridEU
    ..ach, das wird schom klappen.
    da die ja left sind, kennen die sich mit bewegungen und communitys aus.
    .
    die kennen ihre engels im himmel auch. einer von denen
    heißt friedrich, der schrieb mal folgendes:
    "Die Geschichte des Urchristentums hat bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit der modernen Arbeiterbewegung ... Die beiden werden verfolgt und gequält, ihre Anhänger werden verachtet und zum Ziel von ausschließenden Gesetzen gemacht, erstere als Menschenfeinde, letztere als Staatsfeinde, Religionsfeinde, Feinde der Familie und der gesellschaftlichen Ordnung. Und trotz aller Verfolgung, nein, sogar von ihr angespornt, machen sie erfolgreich und unwiderstehlich Fortschritte..."
    von bewegungen lernen, heißt siegen lernen !
    in hoc signo vinces

    www.dssicilia.it/gayleft.GIF

    kanntest du den ? ratze anklicken

    www.titanic-magazin.de/index.php?id=11
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#7 lisAnonym
  • 23.10.2006, 15:31h
  • Ich würde mich wundern, wenn der Papst anders argumeniert hätte. Er macht sich ja unglaubwürdig, wenn er für die Homoehe wirbt.
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#8 www0815Anonym
  • 23.10.2006, 17:39h
  • @Sascha

    Da stimm ich dir vollkommen zu. Kein Junge in unserer Gesellschaft entwickelt sich frei.
    Es heißt höchstens, man "akzeptiert Homosexualität, doch die Natur hat doch das andere vorgesehen. Es ist doch die Norm."
    Daran erkennt man, in welchen Kategorien wir denken. Wir denken in Normen und Regeln, das ist gänzlich inhuman, aber so denken wir, nur aufgrund unserer Erziehung.
    Und die ist hierzulande, gerade was die Schulen angeht, eine Katastrophe. Ich musste froh sein, wenn ich aus meiner Schule noch ohne Verletzungen und andere gewaltsamen Übergriffe einigermaßen heil verlassen konnte. Und das bloß, weil ein paar vermutet haben, ich könnte schwul sein. Von wegen Toleranz, auf manchen Schulen werdne Schwule übelst diskriminiert und vergewaltigt. Ich habs selbst erlebt, mir kann man die heile Welt nicht vorgaukeln. Und wenn ich dann solche Aussprüche von einem Papst höre, der sich als menschlich bezeichnet und dabei den homosexuellen Menschen in seiner GOTTGEGEBENEN Entwicklung so in Frage stellt, seine Beziehung als "schwache" Form der Beziehung bezeichnet, dann würde ich ihm am Liebsten vor die Füße kotzen, so viel Ehrfurcht ich vor einem Papst auch habe, aber da gehört es ihm einfach nicht anders.
    Diese Respektlosigkeit ist keine Unverschämtheit mehr, für mich sind derartige Äußerungen menschenverachtend unchristlich.
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#9 LisAnonym
  • 23.10.2006, 18:34h
  • Da kannst du mir ja nur leid tun. Ich kenne Gott sei dank andere Schulen! Ich habs anders erlebt, nämlich echt tolerant!
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#10 AngelpowerAnonym
  • 23.10.2006, 19:51h
  • Wieder einmal meinen die Hassprediger auf allen Seiten ( Kirche wie Schwule) das sie Recht haben. Doch das Recht hat keiner und wir bemerken es nicht einmal! Wie bereits das katholische Belgien, Slowenien,Spanien und andere ( demnächst noch Irland und wer sonst noch?) beweist sehr wohl, daß der Einfluß der Kirche in diesen sonst so katholisch genanten Länder relativ klein ist, denn die Homoehe kam dort deutlicher als in Deutschland!

    Wer die unselige Frau Ranke Heinemann zitiert, offenbart sich selbst! Diese Frau hat die Zukunft der Frauen in der Kirche aus egoistischen Gründen zerstört, ich finde sie ist nun wirklich keine Fürsprecherin weder noch für die Kirche!
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