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München/Berlin (queer.de) - In der CSU ist ein Streit um die Anerkennung homosexueller und nichtehelicher heterosexueller Lebensgemeinschaften entstanden. In einer Erklärung wenden sich acht CSU-Bundestagsabgeordnete gegen einen Entwurf des neuen Parteiprogrammes, über das Zeitungen am Freitag vorab berichteten und das heute veröffentlicht werden soll (queer.de berichtete). "Aus guten Gründen hat das Grundgesetz die Familie und Ehe privilegiert und eine Ausweitung des Privilegs auf homosexuelle Lebensgemeinschaften ausgeschlossen", so die Abgeordneten, die von Johannes Singhammer, dem familienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, angeführt werden. Die Parlamentarier wandten sich dabei gegen die im Programm vorgesehenen Redewendung "Eine Gemeinschaft, die Kinder erzieht, ist immer eine Familie" und warnten vor einer "Aufweichung der Ehe". Dagegen unterstützt die Junge Union in München eine Neuausrichtung der Christsozialen. In einem Positionspapier argumentiert die JU, eine Familie existiere dort, "wo eine Kind-Eltern-Beziehung vorliegt". "Niemand will der Ehe etwas wegnehmen", erklärte dazu JU-Chef Tobias Weiß. "Wir können nicht wie im Programm 1993 so tun, als geben es keine Homosexuellen." Die bayerischen Oppositionsparteien zweifeln jedoch an der Reformfähigkeit der CSU: "Homosexualität ist für viele in der CSU eine Krankheit, keine Lebensform", kommentierte der SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget den Streit. (dk)



17 Kommentare

#1 manni2Anonym
  • 23.10.2006, 15:12h
  • Sehr beehrter Herr Singhammer,
    wenn die Ehe für alle geöffnet würde...gäbe es keinerlei Probleme und alle hätten einen Schein, einen Trauschein usw.....
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#2 seb1983
  • 23.10.2006, 15:24h
  • Kein Grund zum jubeln, aber immerhin: wer hätte vor ein paar Jahren gedacht dass in der CSU überhaupt eine Diskussion über so ein Thema ausbrechen könnte...
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#3 TiggerCatAnonym
  • 23.10.2006, 15:57h
  • Aufweichung der Ehe... was für ein Hohn . Das einzige daß aufgeweicht ist ; ist das Hirn dieser Politiker . WO währen sie denn ohne die ganzen (Schwul/Lesbischen) Wähler ??? - warscheinlich noch immer auf irgendeiner vergessenen almhütte ...
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#4 hwAnonym
  • 23.10.2006, 16:09h
  • @ seb1983

    "...über so ein thema..." ?????
    "...ausgebrochen..." ???????
    versuch´s mal mit bio-wein.
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#5 seb1983
  • 23.10.2006, 16:36h
  • @hw

    Wenn eine Partei wie die CSU, die in Bayern (noch) mit absoluter Mehrheit regiert und die nächsten Jahrzente eine gewichtige Rolle spielen wird, und nicht grade für ihre ultraliberale Haltung bekannt ist, zumindest mal darüber duskutiert und nicht wie '93 das Thema ignoriert, ist das zumindest ein ganz kleiner Anfang...
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#6 grueneAnonym
#7 AngelpowerAnonym
  • 23.10.2006, 19:46h
  • @seb/hw: Man muß wohl eher hw hier zupflichten, wenn eine Partei kurz vor Wahlen entdeckt, daß man mit einer Kampagne pro EHE LIGHT eventuell Stimmen fangen kann dann wird sie das tun! Umso unglaubwürdiger wird das ,wenn man sieht das diese Denken im Parteprogramm überhaupt nicht dem der CSU vor Ort entspricht! Und Seb auch die CSU wird über kurz oder lang merken, daß sie sich moderniesieren muss um nicht unterzugehen. Aber davon ist sie noch meilenweit entfernt!
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#8 tux2006Anonym
#9 HannesAnonym
  • 23.10.2006, 22:01h
  • Im Prinzip versucht die CSU doch nur, ihr Parteiprogramm der aktuellen Rechtslage anzugleichen. Mehr passiert da nicht.
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#10 seb1983
  • 23.10.2006, 23:13h
  • Wahlen gibts bald schon 60 Jahre also das hätte die CSU dann auch früher merken können.
    Wie gesagt: Es ist ein Anfang, kein Grund zu jubeln oder dass alle Ultratunten jetzt CSU wählen sollen. Aber entspricht meiner Meinung: Langsam langsam aber sicher wird sich sogar auf dem hintersten bayerischen Bauernhof was bewegen.
    Aus der CSU wird zwar in absehbarer Zeit keine "multi kulti sähen wir Gras auf den Autobahnen"-Grüne werden, aber dank aussterben der alten Stoiber-Garde wird sich zumindest ne realistischere wenn auch weiter konservative Ansicht durchsetzen.
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