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Warschau (queer.de) - Polnische Zeitungen haben Geheimdienstdokumente aus den 1990er Jahren veröffentlicht, die nahelegen, dass der jetzige Premierminister Jaroslaw Kaczynski in einer schwulen Beziehung lebte. Die "Rzeczpolita" zitierte aus Papieren, die der Zeitung teilweise zugespielt wurden, andere Unterlagen seien vor kurzem freigegeben worden. Demnach ermittelte seit 1992 der Geheimdienst gegen rechtsgerichtete Parteien, die "die Demokratie bedrohen könnten". Oberst Jan Lesiak sagte den Unterlagen zufolge: "Wir sollten feststellen, ob Jaroslaw Kaczynski weiterhin in einer homosexuellen Beziehung lebt. Wenn dem so ist, müssen wir herausfinden, wer sein Partner ist". Außerdem hat der ehemalige Präsident Lech Walesa in einem Fernsehinterview mit TVN seine Behauptung wiederholt, Kaczynski sei Anfang der 90er Jahre mit einem Homo-Partner auf seine Geburtstagsfeier gekommen. Jaroslaw Kaczynski und sein Bruder Lech, der das Amt des polnischen Präsidenten inne hat, haben sich wiederholt gegen Homosexualität ausgesprochen. Vor kurzem sagte Jaroslaw zum Thema Homo-Ehe: "Wir lassen uns nicht sagen, dass schwarz weiß ist" (queer.de berichtete). Lech hatte als Warschauer Bürgermeister wiederholt den CSD verboten, weil er gegen die "Propagierung homosexueller Orientierung" sei (queer.de berichtete). (dk)



19 Kommentare

#1 WisczinskAnonym
  • 24.10.2006, 13:57h
  • Nicht wirklich was Neues und bestreiten wird der ultraorthodox konservative Falke des rechten Spektrum diesen Bericht. und in ferner Zukunft die Spitzen des Geheimdienstes austauschen:-)!
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#2 www0815Anonym
  • 24.10.2006, 14:27h
  • Tja, da wirst du recht haben. Einige Köpfe müssen nun rollen.
    Doch mich wundert es kein bisschen.
    Die Leute, die am meisten gegen Schwule wettern, betrifft es meist selbst. Entweder wegen einer schlechten Erfahrung oder weil sie es selbst an sich nicht akzeptieren.
    Man regt sich selten über was auf, was einen selbst nicht tangiert.
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#3 DizAnonym
#4 VollkornmannAnonym
  • 24.10.2006, 17:22h
  • Ach, ihr glaubt auch jeden Mist. Wie oft ist schon irgendein Schwulenhasser angeblich »geoutet« worden, und in Wirklichkeit war es nur hämisches Wunschdenken.
    Was ein Geheimdienst über einen politischen Gegner behauptet, ist doch vor allem populistische Propagandalüge. Das zeigt bloß, daß Homosexualität in Polen als das probateste Mittel angesehen wurde/wird, um jemanden zu diskreditieren.

    »Außerdem hat der ehemalige Präsident Lech Walesa ... seine Behauptung wiederholt, Kaczynski sei Anfang der 90er Jahre mit einem Homo-Partner auf seiner Geburtstagsfeier gekommen.« – Das will ich mir jetzt lieber nicht vorstellen.
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#5 WisczinskAnonym
  • 24.10.2006, 18:33h
  • Und genauso dummes Denken ist es zu meinen, nur weil es zur Diskreditierung eines Politikers gereicht er wäre schwul , daß deshalb ins Land der Fabeln und Märchen zu verbannen! Das einer unserer Kaszis schwul ist, wird nicht erst propagiert seit dem der eine Präsident und der andere Regierungschef ist , sondern schon lange davor! Und hättest du Recht@Volkornmann, dann wäre er wohl nicht in diese Amt gekommen, ihm hat es nicht geschadet!! Was nichts desto Trotz dabi bleibt, daß es diese Gerüchte schon seit Anfang der 90 er gibt! Wenn man keine Ahnung von unser Land hat, sollte man nicht so tun als wäre man der Klügere!
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#6 saltgayAnonym
  • 24.10.2006, 21:16h
  • Nun `mal ehrlich. Ist es denn so wichtig, ob ein Reaktionär schwul ist oder nicht? Es gibt vielleicht kaum noch Zeitzeugen, die sagen können, ob das Einschlagen der Zähne durch einen schwulen SA-Mann angenehmer war, als durch eine SS-Hete. Ich empfinde weder mit Ernst Röhme noch mit Edmund Heynes Mitleid, weil sie sich bewusst an ein Terror-Regime verkauft haben. Sie geilte es auf Macht über andere zu besitzen. Das trifft auch heute noch auf abgehalfterte Ministerpräsidenten zu, die selbst schwul ihre gleichgesinnte Begleitmannschaft in landesfürstlichen Machtzentren etablierten und dann die Ersten waren, die gegen das Lebenspartnerschaftsgesetz klagten. Das ist keine Propaganda, sondern dafür gibt es noch lebendige Zeugen.

    Ich finde die Katschi's, einfach nur widerlich. Man sollte denen den Gummi durchreißen. (Dieses Wortspiel ist für notorische Berliner gedacht.) Aber, jetzt 'mal Hand auf's Herz: haben wir nicht auch solche Kloakenpolitker unter uns? Ich muss da nicht lange nachdenken. Na, und was die Polen angeht - wessen Familie hat dort keine Wurzeln? Meine Urgroßmutter kam von dort und widmete sich unter Kaiser Willi dem Letzten dem Klassenkampf. Da sollte man doch der Familientradition folgen - denn Klassenkampf entsteht ja aus Armut. Und unser Vorzeige-Wowi fand ja die Armut Berlins ganz sexy.
    Na, und sexy - das verströmen die Katschi's bestimmt nicht - darf ich einmal stellvertretend für jene Nicht-Masos behaupten, die in selbstquälerischer Verliebtheit Florian Silbereisen, dem pädophilen Kinderlieblingschor des MDR und dem einschlägig vorbestraften selbigen Fersehballet zuschauen.

    Ich wünsche mir weniger Aufgeregtheit und natürlich denke ich an meine und vielleicht Eure polnischen Freunde, die solch' einen Medienscheiß' nicht mitmachen. Davon gibt es viel mehr, als Radio Mariya glauben machen will. Gott sei Dank.
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#7 hwAnonym
#8 TobiAnonym
#9 aquarius40Anonym
  • 25.10.2006, 08:12h
  • @ Tobi

    Genau, oder sind es immer noch!

    Pabst?
    Meißner?
    Bush?
    ...
    ...
    ...
    Wer weiß? Wer weiß?
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#10 MalteAnonym
  • 25.10.2006, 11:29h
  • Das sind doch eh immer die Schlimmsten:

    die versteckten Homos, die mit sich selbst nicht klar kommen und deshalb auch allen anderen schaden wollen!

    Die ganzen Homohasser sind doch verkappte Schwule, die sich selbst nicht ertragen können...
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