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Hamburg (queer.de) - Ein Hamburger Moslemführer hat in einem "taz"-Interview Homosexualität als Sünde bezeichnet, aber auch vor Selbstjustiz gewarnt. Ahmet Yazici, stellvertretender Vorsitzender des Bündnisses der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland, bezeichnet Homosexualität als "nicht im Sinne des Schöpfers": "Homosexualität ist eine Sünde für einen Moslem. Es gibt andere Sünden für Muslime, die sie auch begehen, obwohl sie Muslime sind. Alkohol zu trinken ist zum Beispiel auch verboten", so der Hamburger Geschäftsmann. Er könne den Gläubigen nur den Sündenkatalog vermitteln, ob sie sich daran hielten, läge an ihnen. Allerdings: "Das Paradies muss man sich verdienen". Er fügte an, dass sich kein Muslim das Recht herausnehmen dürfe, "Selbstjustiz zu üben und des Schöpfers Stelle einzunehmen".

Ahmed Yazici wird heute Abend an einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Schwule und Muslime in St. Georg" teilnehmen. Er wird diskutieren mit Rainer Jarchow, einem schwulen Pastor in Rente, und Angelika Hassani, der ehemaligen Frauenbeauftragten des Rates der islamischen Gemeinden in Hamburg. Die Veranstaltung findet ab 19:30 Uhr in der Kantine des Schauspielhauses statt. Moderieren wird der grüne Bürgerschaftsabgeordnete Farid Müller. (dk)



40 Kommentare

#1 ÜwchenAnonym
  • 26.10.2006, 11:36h
  • Herr Yazici möge mir im Koran bitte die Stelle zeigen wo steht das Homosexualität eine Sünde ist. Dann viel Spaß beim suchen Herr Yazici das ist nämlich eine Lebensaufgabe weil diese Stelle nicht existiert.
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#2 redforceAnonym
#3 hwAnonym
  • 26.10.2006, 12:17h
  • www.taz.de/pt/2006/10/26/a0278.1/text

    ".....Es ist Konsens unter den islamischen Gelehrten: Homosexualität ist eine Sünde. Sie ist nicht im Sinne des Schöpfers...
    ...
    Mit welcher Intention nehmen Sie an der heutigen Diskussion "Schwule, Lesben und Muslime" teil?

    "....Unsere Intention ist es, als Religionsgemeinschaft klar zu machen, wie wir dazu stehen. Auf der einen Seite ist Homosexualität eine Sünde, aber auf der anderen Seite darf kein Muslim sich das Recht herausnehmen auszuscheren und Selbstjustiz zu üben und des Schöpfers Stelle einzunehmen. Im Sommer soll es Übergriffe auf Homosexuelle in St. Georg gegeben haben. Ich bin dort, um klarzustellen, dass wir als Religionsgemeinschaft Gewalt verurteilen. Und sie darf auf keinen Fall im Namen des Islams, auch gegenüber Homosexuellen, in irgendeiner Art und Weise ausgeführt werden...."
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#4 Axel BerlinAnonym
  • 26.10.2006, 13:01h
  • Da kann ich nur sagen, der Mann soll seine Koffer packen und dorthin gehen, wo es keine Sünde gibt.
    Wenn er hier bleiben will, sollte er abeiten, schweigen und beten, wie es sich für einen frommen Mann geziemt.
    So einfach ist das mit Gästen, die sich in dieser Demokratie anscheinden "sauwohl" fühlen.
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#5 hwAnonym
  • 26.10.2006, 14:00h
  • @ Axel Berlin

    na ja, ganz so sehe ich es nicht.
    ich halte mich nicht für genzdebil, wenn ich mir eine haltung zu islamischen bundesbürgern erdenke. bei christlichen und jüdischen musste ich das wohl oder übel auch.
    der obige deuter vertritt innerhalb der islamischen gemeinde schwimm- und sexualkundeunterricht. damit ist er noch kein luther und "schänden ja- töten nein",
    manche mögen´s umgekehrt, kann´s ja nicht gewesen sein.
    die gewaltätige schwulenfeindlichkeit jugendlicher mit eltern, die sich als moslems bezeichnen, speist sich überwiegend aus der aggro- /bushido-scheisse.
    es ist also mehr der gangsta als der imam, wenn´s um knochenbrüche, blut und blaue flecken geht.
    diese underdog-folklore bis hin zu den schwulenfeindlichen rastafari-deppen speist sich nicht aus deutschen koran-schulen oder moscheen.
    die pesten auch nur den üblen mief so mancher synagogen, kirchen oder gemeindezentren aus.
    das gesagte meine ich für hier.
    amerikas freunde mit todesstrafe für homosexualität und schändlichen gerichtsaufführungen im arabischen raum stehen dem iran in nichts nach.
    deutsche soldaten stützen zur zeit, wenn sie
    nicht gerade den mohnanbau bewachen, totenschädel ficken oder den amerikanischen freunden helfen müssen,
    den aufbau der sharia-sittenpolizei karzeis.
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#6 HampiAnonym
  • 26.10.2006, 14:04h
  • @axel: Hör zu, aber das ist doch genau wieder das Problem: In einer Demokratie herrscht Meinungsfreiheit, und jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äussern. Bei uns in der Schweiz, der Wiege der Demokratie, will unser Justizminister sogar die Antirassismusstrafnorm wieder abschaffen, da sie die Meinungsäusserungsfreiheit behindere, es geht um ein laufendes Strafverfahren gegen einen türkischen Professor der in der Schweiz den Völkermord an den Armeniern geleugnet hat! Die soll nach unserem Justizminister wieder straffrei werden, da auch "Dummköpfe" das Recht auf freie Meinungsäusserung haben!
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#7 markoAnonym
  • 26.10.2006, 14:05h
  • Kann ich meinem Vorposter Axel Berlin nur zustimmen. Wenn es etwas an der westlichen Kultur und Lebensweise auszusetzen gibt und dann auch noch versucht wird Hetze zu betreiben, dann steht es ihnen jederzeit frei in die Heimat zu ziehen. Kehrt erstmal vor der eigenen Tür: Zwangsheirat, Frauenunterdrückung, Ehrenmord, ... Im übrigen nutzen die streng Gläubigen Muslime ja auch ganz gerne die offene Meinungsfreiheit, die ihnen zu Hause ja nicht gegeben wäre, wo streng nach dem "Glauben" regiert wird. Und zum Abschluss: Übergriffe auf Schwule weren besonders häufig von muslimischen Jugendlichen begangen, schön dass hier mal was gegen die Gewalt getan wird. Bestimmt der richtige Schritt zu sagen naja ihr habt ja recht, Schwulsein ist Sünde aber haut halt nett gleich so doll zu. Im Gegenzug könnte man die These vertreten: Muslime sind ja keine Christen und alles Fanatiker, eigentlich wäre es schon gut wenn sie irgendwie nicht da wären ... im Nofall müssen wir halt warten bis sie von Gott gerichtet werden.
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#8 MichelAnonym
#9 martinAnonym
  • 26.10.2006, 14:36h
  • @hampi - die wiege der demokratie - hast du nicht selber vor kurzem gepostet, dass es bei euch einen kanton gibt, in dem erst seit ca. 20 jahren frauen wählen dürfen? scheint, dass manches bergtal der schweiz dem wiegenstadium der demokratie noch nicht allzu lange entwachsen ist.
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#10 bennyAnonym