Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5843

London (queer.de) - Einer der führenden britischen Konservativen, der bislang häufig gegen Homo-Gesetze gestimmt hat, ist von der Boulevardzeitung "Sun" geoutet worden. Der 39-jährige Greg Barker, umweltpolitischer Sprecher seiner Partei, habe seine Frau nach 14 Ehe-Jahren verlassen und sei mit deren 32-jährigem Innenarchitekten durchgebrannt, meldet das Blatt. Barkers Partner habe auch an offiziellen Reisen teilgenommen. Weder er selbst noch die Partei kommentieren die Vorkommnisse, da es sich dabei um "Privatangelegenheiten" handele. Homo-Aktivisten fordern den Politiker nun zu einem offiziellen Coming-out auf. "Er hat zuvor gegen die Homo-Gleichstellung gestimmt und sich selbst als Familienmann präsentiert. Das war heuchlerisch, da er im Geheimen schon schwul gewesen war", sagte Peter Tatchell von der Gruppe Outrage. "In letzter Zeit hat er aber für Homo-Rechte gestimmt. Ich denke, wir sollten dankbar sein, dass er sich geändert hat. Wollen wir hoffen, dass das so bleibt". 2002 hat Barker beispielsweise gegen die Aufhebung der umstrittenen Section 28 gestimmt, die die Diskussion über Homosexualität in Schulen verboten hatte. 2004 hat er sich aber erstmals als Homo-Befürworter hervorgetan, als er für die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften stimmte. Eine britische Website, die das Wahlverhalten von Abgeordneten analysiert, beziffert sein antischwules Stimmverhalten aber nach wie vor auf 60 Prozent. (dk)



#1 hwAnonym
  • 27.10.2006, 14:04h
  • also ich freu micht erst mal auf
    borat nächste woche.

    www.youtube.com/profile_videos?user=GypsyCatcher

    es wird ja in deutschland bestimmt noch ein weilchen dauern bis so lustige sachen
    wie in den usa und england passieren.
    und von den vorbereitungen von denen hier, die hier schon mal heise ohren oder einen flauen magen bekommen, kriegt man ja nix mit.
    bin mal gespannt, ob sich das format hier durchsetzt. lustig wär´s, noch so ´n bissl bundesliga nebenbei wär halt der kick !
  • Antworten » | Direktlink »
#2 madridEUAnonym
  • 27.10.2006, 15:57h
  • Jawoll @hw, das find´ich auch immer amüsant, wenn die heimlichen Schwulen
    mit der ganz harten Anti-Homo-Linie irgendwann auffliegen, weil sie eben nix gegen die Natur und damit ihre eigene wahre Identität machen können. Dieser masochistische Kampf dauert solange, bis sie sich in den Milchmann von nebenan verknallen.Darauf müssen wir einen trinken !
  • Antworten » | Direktlink »
#3 WisczinskAnonym
  • 27.10.2006, 18:21h
  • Diese nette Schadensfreude ist ja super, aber gleichzeitig beweist der Artikel auch, daß Schwulengegner oft selbst schwul sind!
    Was sind das nur für arme Menschen die um sich selbst zu beweisen ich bin aj nicht so, noch konservativer , noch vehementer gegen die Gleichberechtigung vorgehen! In diesem SInne bringt UNS diese Enthüllung( ausser Schadensfreude) nichts!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 gerdAnonym
  • 28.10.2006, 00:16h
  • Und wieder ein Fall in der langen Geschichte der Menschen, die mit ihrer sexuellen Identität nicht "klargekommen sind" und hierdurch selbst zum größten Feind ihrer eigenen inneren sexuellen Identität geworden sind und diesen Kampf auf andere glücklich lebende homosexuelle Menschen ausdehnen.

    Da gibt es weitere Fälle, und unsere Päpstin Benedikta rechne ich auch dazu.

    Wenigstens schafft dieser Tory-Politiker anscheinend die Wende und dies sollte uns dann zumindest doch noch für ihn freuen. Vielleicht wird er auf Dauer, "sein Fehlverhalten wieder uns gegenüber gutmachen"...mal schaun, wo er in 15 Jahren steht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FloAnonym
  • 03.11.2006, 10:44h
  • Schwule, die aus Machtgeilheit gegen schwule Interessen arbeiten, haben es nicht anders verdient, als dass ihre Wähler erfahren, wie bigott sie sind.
  • Antworten » | Direktlink »