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Des Moines (queer.de) - US-Präsident George W. Bush hat bei einem Wahlkampfauftritt in Iowa gesagt, er wolle die "heilige Institution" Ehe verteidigen und schimpfte auf "zu aktive Richter". Anlass war die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von New Jersey, der das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben am Mittwoch als verfassungswidrig einstufte (queer.de berichtete). Dieses Urteil "zieht die Institution Ehe in Zweifel", argumentierte der Präsident. "Ich glaube, die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau. Ich glaube, es ist eine heilige Institution, die wichtig ist für die Gesundheit und das Wohlergehen von Familien. Daher muss sie verteidigt werden." Bush ist für eine Änderung der Bundesverfassung, mit der jegliche Homo-Ehen verboten werden sollen. Damit scheiterte er aber mehrmals im Kongress (queer.de berichtete). Bislang hat nur Massachusetts die Ehe geöffnet, mehrere Staaten bieten Eingetragene Partnerschaften an. (dk)



40 Kommentare

#1 SebiAnonym
  • 27.10.2006, 14:27h
  • Die Ehe als "heilige Institution"? Ich dachte die heilige Institution des War President wäre das Pentagon!
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#2 manni2Anonym
  • 27.10.2006, 15:05h
  • Seit wann ist die Ehe heilgesprochen worden???

    Muss unbedingt mit Benny reden...........
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#3 SvenAnonym
  • 27.10.2006, 15:35h
  • "zieht die Institution Ehe in Zweifel"
    Das ist eh eine sehr zweifelhalfte Institution. So viel geprügelt, vergewaltigt, gemordet, unterdrückt, diskriminiert, vernachlässigt, misshandelt und im Stich gelassen wie in Familien wurde nicht mal in der Armee oder Kirche!
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#4 madridEUAnonym
  • 27.10.2006, 15:45h
  • Völlig mit @Sven einer Meinung: Diese fragwürdige Institution, die Ehe heisst, sollte längst in Zweifel gezogen werden, womit Bush sich einen unfreiwilligen Witz geleistet hat. Partnerschaftliche Verträge
    wären die Alternative für Heteros, Homos, und Hinz und Kunz, wovon diese Welt aber wohl noch Generationen entfernt ist.
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#5 hwAnonym
#6 seb1983
  • 27.10.2006, 16:56h
  • Was Bush da losgelassen hat ist natürlich wieder Quatsch, nur weil Schwule heiraten dürfen zieht das die Ehe noch lange nicht in Zweifel.

    @Sven, madridEU

    was denn nu?? Ehe für Homos öffnen oder doch komplett abschaffen?? dann sind wir ja auf dem völlig falschen Weg und die Partnerschaft der Zukunftstrend.

    In ein paar Jahrzehnten sind wir vielleicht mal soweit: zum Leasingvertrag meines 24Zylinder "Volkswagen" noch schnell einen Partnervertrag unterschreiben, natürlich beides mit 1 Woche Rücktrittsrecht und erstmal befristet auf 2 Jahre.
    Dann ist man das Auto leid, und naja den ausgeleirten Arsch des Freundes oder die Titten der Freundin ist man dann ja auch, also unverbindlich weiter in der wasserstoffbetriebenen Spaßgesellschaft der Zukunft, Hauptsache alles geht schnell und ist unverbindlich. längerfristig binden, Verantwortung übernehmen, in eine Beziehung investieren, an Problemen arbeiten? Na diese Zustände haben wir dann zum Glück überwunden
    Kinder bekommen will zwar keiner mehr, dafür müsste man sich ja sicher sein dass der Partner länger an der Seite bleibt, aber hey, in Afrika und Asien gibts genug davon, die kann man containerweise importieren, wenn man keine Lust auf den Kleinen mehr hat: einfach weitergeben, da lernt er mal die bunte multikulti Gesellschaft kennen.
    Ich freu mich drauf
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#7 madridEUAnonym
  • 27.10.2006, 17:15h
  • @seb1983: Nach 38 Jahren des Zusammenlebens mit einem Partner halte ich die Ehe weiterhin für uninteressant. Wir wissen seit geraumer Zeit, dass es sich bei uns nicht um auswechselbare Gegenstände handelt und brauchen dafür keine standesamtliche
    Erklärung. Wer sich aber verheiraten will, soll das tun, ich käme gern zum Schleppetragen. Vielleicht machen wir´s ja selber noch, um die Erbschaftssteuer zu umgehen, wenn einer von uns mal abtritt.
    Also doch im Grunde nur wieder ein Vertrag, es tut mir leid !
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#8 WisczinskAnonym
  • 27.10.2006, 18:29h
  • Mann kann @seb nur zustimmen und damit @madrid eu zwar nicht verneinen aber auch nicht bejahen. Die Ehe ist ein Vertarg und sie war es schon immer!

    Beide haben Recht und das ist das perfide , nur wird dabei übersehen , das beide das gleiche meinen! Ob ichs Partnervetrag nenne oder Ehe oder sonst wie. Es bleibt die Situation der gemeinsamen Verantwortung und des gemeinsamen Erreichtens , das im Falle einer Trennung/ Scheidung auch geteilt sein wird!

    Wen ihr drüber nachdenkt , seid ihr beide für die Ehe nur in unterschiedlichen Formen und ihr benutzt unterschiedliche Ausdrücke!
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#9 hampiAnonym
  • 27.10.2006, 19:33h
  • mal ne Frage zur Ehe: Ist diese nicht doch irgendwie bindender und verbindlicher als ne eingetragene Partnerschaft? Immerhin "hält" noch etwa jede zweite (Hetero-)Ehe ein Leben lang, aber wieviele Hetero- und Homopartnerschaften halten ein Leben lang? Bei letzteren geht man wohl davon aus, lebenslange und gar noch monogame Bindung sei a)zu spiessig und b) zu langweilig, weil ja der Mensch nicht monogam veranlagt sei (was auch wieder so eine unmögliche Verallgemeinerung ist)! Übrigens: Hat wer von euch gestern auch "Polylux" auf ARD gesehen? Die machten dort eine Umfrage über Schwule in München auf der Strasse, sie blendeten dabei nur über 60 jährige Leute ein, die alle über Schwule herzogen, eine alte Frau sagte, das sei doch nicht mehr normal, ein alter Mann sagte, die Sexualität sei nur für die Fortpflanzung da, und so weiter. München ist für deutsche Verhältnisse sicher eher konservativ, aber doch erstaunlich wie offen da die Ablehnung von Homosexualität in die Kamera posaunt wurde...was wir ja wiederum aufgrund der Meinungsfreiheit akzeptieren müssen!
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#10 antosAnonym
  • 27.10.2006, 20:58h
  • @ Wisczinsk:

    Eben. Und dann können sie es auch beide 'Vertrag' oder sonstwie nennen. Aber nicht: 'heilige Institution'.
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