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Portland (queer.de) - Tennisstar Martina Navratilova hat sich gegen Experimente von zwei staatlichen Hochschulen im US-Bundesstaat Oregon gewandt, die asexuelle oder schwule Schafsböcke mit Hormonen behandeln, um ihre sexuellen Präferenzen zu ändern. "Wie kann es sein, dass im Jahre 2006 große Unis solch homophobe und grausame Experimente durchführen?", fragt die ehemalige Weltranglistenerste in einem offenen Brief an die Oregon State University und die Oregon Health & Science University. "Ich bitte Sie, mit dieser fehlgeleiteten Forschung aufzuhören. Sicher finden Sie einen Weg, die Millionen Dollar an Steuergeldern für fruchtbarere Projekte einzusetzen - vielleicht, indem Sie ein schwul-lesbisches Gemeindezentrum fördern, das Dialog und Akzeptanz für Menschen aller sexuellen Präferenzen fördert?". Sie befürchte, dass die Hormon-Therapie auch bei Menschen eingesetzt werden könne. Die Experimente werden durchgeführt, da Forscher herausgefunden haben, dass acht bis zehn Prozent der Schafböcke ausschließlich mit gleichgeschlechtlichen Partnern balzten. Diese Tiere, die zwischen 300 und 500 Dollar kosteten, seien für Züchter dann wertlos. Die Kampagne gegen die Experimente wurde von der Tierschutzorganisation PETA organisiert. PETA ist nicht unumstritten. Die Organisation hat 2003 in einer groß angelegten Werbekampagne Hühnerbatterien mit Nazi-Konzentrationslagern gleichgesetzt und wurde für diesen Vergleich von jüdischen und schwul-lesbischen Gruppen kritisiert. (dk)



#1 joshAnonym
  • 06.11.2006, 15:56h
  • klar wollen die das "heilmittel" dann auch an menschen ausprobieren. und wer weiss was denn alles noch mit"geheilt" werden soll. so entsteht der herrenmensch denn doch noch.
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#2 SvenAnonym
  • 06.11.2006, 16:06h
  • Auch wenn die Organisation da mal einen Fehlgriff hatte (Wer hatte den nicht schon mal?), ist die Forschung der Unis absolut verachtenswert und muss gestoppt werden!
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#3 seb1983
  • 06.11.2006, 17:46h
  • Ich dachte hormonell gibts bei mir keinen Unterschied zu Heteros und es würde wohl eher an Hirnstrukturen oder Drüsen liegen??
    Außer dass die Böcke dank Testo weiche Knochen kriegen und aggressiv werden dürfte ja nicht viel bei rauskommen?
    (Frau Navratilova macht auf dem Foto einen Eindruck als ob sie sich da auskennt...)

    Sonst heißts in Zukunft: Mal Hetero für einen Tag und der Hetero der nix abbekommt spritzt sich umgegkehrt dann eben Homo und kann auch wieder ne Nacht munter durchpoppen *g*

    Auch wenn die ganze Sache etwas lächerlich ist und pure Geldverschwendung sollte man sich nämlich auch vor Augen halten: Wenn es von Homo zu Hetero geht (auch wenn ich das für nicht möglich halte) dann geht es ja wohl auch anders rum vom Hetero zum Homo!!
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#4 martinAnonym
  • 06.11.2006, 18:29h
  • die muckibuden-uschis, die sich mit hormonen zuballern, werden ja auch nicht hetero. wieso behandelt denn eigentlich keiner diese "wissenschaftler" mit ner klassischen lobotomie? könnte vielleicht helfen...
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#5 PrinzesschenAnonym
  • 06.11.2006, 21:10h
  • Konsequent betrachtet geht es um die Frage, ob Tierzucht insgesamt abzulehnen ist. Das Handeln von Peta ist konsequent, denn diese Leute bekämpfen die industrielle Tierzucht nicht erst seit gestern. Alle anderen aber, die jetzt lauthals "Tierschutz!" schreien, muss ich fragen: Ach was, hast du's auch schon gemerkt?!
    In der Zucht - nicht nur, aber meistens für Schlachtzwecke - werden Tierarten auf bestimmte Verwendungen hin optimiert. Sie sollen mehr Fleisch geben, mehr Milch, mehr Wolle, und sie sollen viele und ebenso effiziente Nachkommen haben. Wenn versucht wird, ein Mittel zu entwickeln, das homo- oder asexuelle Zuchttiere umpolt, ist das ein Zuchtaspekt. Man kann diesen Umgang mit Tieren für ethisch bedenklich halten oder nicht, aber man kann sich nicht diesen einen Punkt herauspicken und deswegen Radau schlagen, wenn man andererseits keine Probleme damit hat, dass Tiere auch bisher schon in industriellem Maßstab gezüchtet, getunt und verarbeitet werden. Auch unter Verwendung von Hormonen.
    Dass kranke Hirne sich einer solchen Methode am liebsten auch zur Manipulation der menschlichen Sexualität bedienen würden, ist nicht minder ein Problem - aber ein ganz anderes.

    And now for something completely different:
    Den Typen auf dem Foto kenne ich. Das ist doch der, der im Fernsehen immer Alfa Romeo fährt und die Quelle-Lederjacken-Kollektion von 1981 aufträgt. Dass der eine Zweitkarriere als amerikanische Ex-Tennisspielerin hat - erstaunlich!
    Tut mir leid, den konnte ich mir nicht verkneifen.
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#6 joshAnonym
  • 06.11.2006, 21:51h
  • @seb1983:
    ein schaf das auch noch mit einem witz zur schlachtbank läuft, ist das beste schaf was man sich denken kann.
    spekulieren wir doch mal, wie könnte ein solches komplexpräparat aussehen? nun es könnte zum beispiel ein präparat für kinder sein, das sie besonders empfänglich für sexuelle stimulierung durch bild und ton macht. zusammen mit einer neuen bildungsaoffensive und einer weiteren religiösisierung der gesellschaft, kann das die homosexualität in der nächsten generation schon auf nahe null bringen. schu dich mal im islam um, auch ohne medikamente.
    wann begreift ihr naiven linksliberalen endlich das da in usa keine schlabbernden alten rentner von ihren weltgestaltungsträumen nach ihren masstäben träumen, sondern die handeln und könnten solch ein mittel im interesse der volksgesundheit auch einfach ins trinkwasser geben. und während bei uns genetikfetischisten beider seiten noch davon träumen, dass homosexualität genetisch bedingt ist, haben die dort längst akzeptiert, dass entwicklung und erziehung die wichtigste (ob nun die einzige oder nicht) komponente sind. deshalb und weil solche "aegumente" wie deines gehör finden, werden sie wahrscheinlich erfolg haben mit der produktion der heilungspille, wohl wissend das so dei freiheit untergeht.
    ich habs hier schon mal geschrieben und ich mach mich gerne wieder zum idioten: in einer wirklich freien demokratischen welt sind begriffe wie schwul und hetero nicht mehr wichtig. jeder machts mit jedem der ihm gefällt.
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