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Jerusalem (queer.de) - Der israelische Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz hat sich gestern gegen ein Verbot der für Freitag geplanten CSD-Parade in Jerusalem ausgesprochen. Die Polizei hatte zuvor gewarnt, es gebe Informationen, dass ultraorthodoxe Juden Anschläge auf die CSD-Besucher planten. Daher sei zu überlegen, ob die Parade abgesagt werden müsse. Mazuz soll aber den Polizeipräsidenten Ilan Franco vor einem Verbot gewarnt haben, berichten israelische Medien: "Drohungen nachzugeben ist eine Bedrohung der Demokratie! Daher ist es undenkbar, die Parade zu verbieten", erklärte Mazuz. Er befahl Franco, sich heute mit den CSD-Veranstaltern zu treffen. Auch der Oberste Gerichtshof hört heute Verbotsanträge.
Radikale Juden protestieren weiter
Ultraorthodoxe Juden haben auch gestern Abend wieder in Jerusalem gegen den CSD protestiert. Sie setzten Mülltonnen in Brand und blockierten Straßen. Dabei verletzten sie Medienberichten zufolge zwei Passanten. Die Polizei sagte, sie habe mehrere Demonstranten festgenommen. Seit Dienstag protestieren Mitglieder einer radikalen Sekte gegen die Parade. (dk)



#1 hwAnonym
  • 06.11.2006, 13:49h
  • sehr sehr schön, zur zeit scheint die justiz in israel, wie auch in der frage der gangs of thugs in der machthierachie der israelischen gesellschaft so zu funktionieren, dass man auf ein durchsetzen der demokratischen kräfte vielleicht noch hoffen kann.
    was der militärisch-industrielle-komplex
    mit der israelischen zivigesellschaft treibt,
    ist die reclam-ausgabe des treibens von bush&konsorten in den usa. wobei ich ja schon gespannt bin, welche sauereien hinter dem mediennebel rund um den csd
    von den schlägertruppen des komplexes im gaza-streifen getrieben werden.
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#2 PeterAnonym
#3 theresaAnonym
  • 06.11.2006, 14:42h
  • an dem tag, an dem es eine solche parade in gaza-stadt gibt, inkl polizeischutz für die homosexuellen, wechsle ich meine meinung über die palästinenser.
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#4 hwAnonym
  • 06.11.2006, 15:17h
  • @ Peter

    gute frage, die stellen sich viele juden, auch in der diaspora:

    Haben wir's vermasselt?, Elijahu Salpeter in haArez

    Was hat dazu geführt, dass der Staat Chaim Weizmanns und David Ben-Gurions zum Staat Ehud Olmerts und Avigdor Liebermanns zusammengeschrumpft ist?
    Im Hinblick auf eine moslemische Atombedrohung hat ein Staat, dessen Regierung bei einer Konfrontation mit einigen Tausend Hisbollah-Kämpfern versagt hat, und der dieser Führung auch weiterhin seine Verteidigung überlässt, jedes Verantwortungsgefühl für seine Existenz verloren. Und wenn dieser Staat es zulässt, dass zu den drei Personen, die uns im Libanonkrieg geführt haben, noch einer dazu kommt, Yvette Liberman, der für strategische Bedrohungen verantwortlich sein soll, dann stellt er seinen Wunsch in Frage, existieren zu wollen.....
    ....Diese Tatsachen könnten die Frage aufwerfen, wann die Juden sich überlegen werden, wo es für die Zukunft des Volkes gefährlicher ist, in Amerika, Europa oder in Israel? Wann wird der Moment kommen, dass Juden aufgrund dieser Überlegung entscheiden werden, ob sie nach Israel kommen oder es verlassen? Galoppiert Israel unaufhaltsam darauf zu, oder kann diese Richtung noch geändert werden?

    www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=82
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#5 stephan
  • 06.11.2006, 21:03h
  • Demo wegen Anschlagsdrohung verbieten - das wär' ja noch schöner!
    Dann hat der Staat eben dafür zu sorgen, dass die demokratischen Rechte ungehindert wahrgenommen werden können! Alles andere führt die Demokratie ad absurdum!
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#6 FloAnonym
  • 07.11.2006, 12:01h
  • All die Fanatiker, die Religion missbrauchen um Gewalt zu sähen, pervertieren echten Glauben. Denen geht es nicht um Glaube, sondern um ganz andere Dinge.

    Und mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hatten solche Subjekte immer schon Probleme!
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#7 hwAnonym
  • 07.11.2006, 12:24h
  • @ theresa

    ich werde sie ändern.

    für saudi-arabien und ägypten wünsch ich
    mir mehr china, für china mehr israel, für israel mehr deutschland und für alle, damit sie unübertrieben satt, gebildet und beschäftigt sind: skandinavien.
    mit diesem modell wäre dann auch allen
    amerikanern geholfen.
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#8 martinAnonym
#9 hwAnonym
  • 07.11.2006, 14:52h
  • @ martin

    ...ja bunt, anschaubar, bezahlbar...
    der richtige begriff ist eigentlich "volkshaus", keine angst, das ist keine hütte für rheumadecken,
    sondern die verfassungsmässige eingehegtheit des kapitalismus in den skandinavischen staaten seit ca. 100 jahren. dümmer und korrupter hat die´s
    im internbationalen vergleich nicht gemacht, so neueste studien,
    ziel des volkshauses und auch von "ikea" ist es bestimmt, dass immer mehr menschen immer mehr im oberen preissegment kaufen können.
    langweilig, gell ?
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