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Colorado Springs (queer.de) - Der US-Pastor, der bis letzte Woche in der National Evangelical Association 30 Millionen "wiedergeborenen" Christen führte, hat zugegeben, "ein Schwindler und Lügner" zu sein. In seiner Kirche ließ Ted Haggard gestern während des Gottesdienstes eine Rede verlesen, für die Minderjährige das Gotteshaus verlassen mussten: "Fakt ist: Ich bin der sexuellen Sittenlosigkeit schuldig. Ich übernehme die Verantwortung für das ganze Problem. Ein Teil meines Lebens ist so abscheulich und dunkel, dass ich dagegen mein ganzes Leben angekämpft habe." Wegen seines Stolzes habe er die betrogen, die er am meisten liebe, so der 50-Jährige. Er sagte, nicht alle Anschuldigungen gegen ihn seien wahr, "aber genug, um mich aus der Führung der Kirche zu entfernen". Haggard hatte zuvor bereits zugegeben, eine "Massage" von Callboy Mike Jones erhalten zu haben. Außerdem habe er die Modedroge Crystal Meth von Jones gekauft, diese allerdings nie konsumiert. Jones sagte, er habe kurz vor den Wahlen der Presse von Haggards sexueller Orientierung berichtet, um einen "Heuchler" zu enttarnen. (dk)



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10 Kommentare

#1 SvenAnonym
  • 06.11.2006, 17:10h
  • "dunkel und schlimm" ist nicht sein schwules Verlangen, sondern was er tagtäglich über den Bildschirm verbreitet!

    Der hat doch nichts kapiert! Und wird sich auch nicht ändern.
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#2 manni2Anonym
#3 BenPenAnonym
  • 06.11.2006, 17:20h
  • Finds ja sehr sexy das der Typ endlich eine vor den Latz bekommen hat. Der ging mir schon lange wohin. Aber mal sehen wie sich das weiter entwickelt. Bestimmt "vergeben" ihm seine Schäfchen für seine Fehltritte und er darf zurück und weiter geistigen dünnschiss von sich geben...
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#4 seb1983
  • 06.11.2006, 17:56h
  • Find das heftig, sogar jetzt wo es öffentlich geworden ist steht er weiter zu seinen Ansichten und macht sich selbst so fertig und sieht sein Schwulsein als Problem, der Mann könnte einem eigentlich nur leid tun und wird wohl sein Leben lang nicht glücklich werden, wenn er nicht so gegen Schwule hetzen würde.
    Mit diesem Abgang hat er Schwule aber auch sich selbst dafür nochmal so richtig in den Dreck gezogen, einfach nur krank!
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#5 antosAnonym
  • 06.11.2006, 20:03h
  • @ seb1983:

    Symptomatisch für so viele Homos, die sich - aus welchen Gründen immer [wenn ich ehrlich bin, vermute ich mittlerweile meist nur einen Grund: Feigheit] - nicht mit ihrem eigenen Begehren abfinden können. Mein Mitleid hält sich da in Grenzen.
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#6 Axel BerlinAnonym
  • 06.11.2006, 21:51h
  • "Ted Heggard ließ in seiner Kirche eine Rede verlesen"
    Feige ist der Typ auch noch, denn sonst hätte er sich selbst vor die Gemeinde gestellt und sein doppelmoraliges Leben mit einem dreifachen Halleluja eingestanden.
    Menschliche Vorführungen sind doch bei diesen evangelikalen Dumpfbacken ohnehin üblich; warum also nicht mal den Bock zur Schau stellen und den Lämmern den Spiegel vorhalten.
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#7 FloAnonym
  • 07.11.2006, 11:58h
  • "dass ich dagegen mein ganzes Leben angekämpft habe."

    Hätte er mal weniger seine eigene Natur bekämpft, hätte er nicht nur sich selbst und anderen viel Leid erspart, sondern hätte auch auf Drogen verzichten können - die braucht man nur, um aus der Wirklichkeit zu fliehen....

    Da sieht man mal wieder, wozu fanatisierte Religion führen kann!
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#8 joshAnonym
  • 07.11.2006, 22:52h
  • ja er war feige und in seinen predigten faschistoid.
    trotzdem kann ich den unglauben nicht verstehen. oder wir leben in zwei verschiedenen ländern. ihr in dem homofreundlichen land, wo ich im park homo-/hetero- und sonst was für paar händchen und krallenhaltend an mir vorbeiflanieren sehe. meine chefin freut sich für die lesbische freundin ihrer sekretärin und präsentiert stolz ihren schwulen sohn um ihn mit mir zu verkuppeln. und das erste was unser praktikant bei der vorstellungsrunde der kollegen erzählte, war das er unseren hausmeister total scharf findet. muss ein tolles land sein, indem ihr so lebt. schickt mir mal die adresse zu. *g*
    ich kann verstehen, warum er so geworden ist, weil ich den gelichen mist dutzendweiss um mich rum habe heißt nicht das dagegen nicht zu kämpfen ist. aber bitte tut nicht immer so, als wären das beispiele aus einer anderen welt. die welt die ich oben beschrieben habe ist die illusion, nicht umgekehrt. leider. und immer noch.
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#9 SchorschAnonym
  • 08.11.2006, 08:49h
  • @josh:
    Ich musste Deinen Beitrag zweimal lesen um zu verstehen, dass Du Deine erste Schilderung ironisch als Illusion abtust. Ich dachte, Du beschreibst einfach wirklich Deinen Alltag zum Kontrast.
    Aber letztlich ist es wohl so, dass beide Welten parallel existieren, und zwar sowohl bei uns als auch in den USA. Ich vermute, im abgehängten Prekariat sind die Wertvorstellungen nicht viel anders als bei US-TV-Predigern. Zumindest in bestimmten Bereichen. Wo es zum Frühstück Bier gibt und die Kleinkinder im Kühlschrank lagern, ist es auch für unsereins nicht gerade kuschelig.
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#10 joshAnonym
  • 08.11.2006, 12:04h
  • @schorsch
    ja die welt mit den kleinkindern im kühlschrank und dem bier zum frühstück ist nur eine querstrasse von dir entfernt. vielleicht gibts auch mal sekt oder orangensaft zum frühstück, vielleicht geht man abends ins kino oder in eine vernisage oder in die kneipe an der ecke, an der sache ändert das wenig.
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