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Dallas (queer.de) - Das Fremdenverkehrsamt in Dallas will mit einer Kampagne langfristig Schwule und Lesben als Touristen in das Ballungsgebiet locken. "Our Secret is out" lautet der Leitspruch der Initiative, die landesweit für den Lone Star State werben soll. Dafür werden dieses Jahr 50.000 Dollar ausgegeben. Als ersten Erfolg hat es das Amt bereits geschafft, dass die Homo-Gruppe Family Pride Coalition ihre Konferenz in Texas abhielt. "Es geht uns nicht darum, politisch korrekt zu sein. Es geht uns darum, wirtschaftlich korrekt zu sein", erklärt unverblümt der städtische Tourismuschef Philip Jones. Er sagt, schwule Reisende gäben durchschnittlich 100 Dollar mehr pro Tag aus als andere Touristen. Außerdem planten sie vier bis sechs Reisen pro Jahr. Auf seiner Website www.glbtdallas.com zeigt das Fremdenverkehrsamt eine Liste mit homofreundlichen Lokalen und Hotels - sowie Bilder von Schwulen und Lesben, wie sie sich die Sehenswürdigkeiten der Metropole ansehen. "In Texas und im Südwesten hat Dallas die Führung übernommen, schwul-lesbische Touristen zu gewinnen", erläutert Jones weiter. "Allerdings können wir nicht mit Zielen wie San Francisco oder Las Vegas konkurrieren. Wir wollen aber rüberbringen, dass sich Schwule und Lesben bei uns wohlfühlen können." In einer Werbebroschüre umschreiben die Autoren der Kampagne die Destination so: "'Big D' ist ein Ballungsgebiet, das Stereotypen wie Frauen mit Bergen an Haaren oder harte Cowboys hinter sich gelassen hat - außer wenn es sich dabei um extravagante Drag Queens oder Gay-Rodeo-Champions handelt." (dk)



#1 FloAnonym
  • 07.11.2006, 12:07h
  • Mittlerweile erkennen immer mehr Unternehmen und Politiker, wie finanzstark wir sind! Davon wollen die natürlich was abhaben. (Und gerade Texas hofft sicher, auf der Brokeback Mountain-Cowboy-Welle mitschwimmen zu können.)

    Aber entscheidend ist, welche Politik diese unterstützen. Nur unser Geld wollen, aber an anderer Stelle uns schaden funktioniert nicht - da unterschätzen die uns...
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#2 DannyAnonym
  • 23.11.2006, 06:46h
  • Reisen ist eins meiner Hobbys und mache möglichst ein mal im Jahr eine Fernreise.

    Doch solange George W Bush US-Präsident ist, setze ich keinen Fuß auf amerikanischen Boden.

    Basta!
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