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Neu-Delhi (queer.de) - Einer Umfrage des Magazins "India Today" zufolge hatten 37 Prozent der jungen Inder schwule Erfahrungen - und das, obwohl Homo-Sex offiziell verboten ist. 62 Prozent gaben zudem an, sie schauten sich pornografische Filme mit Freunden an. Für knapp die Hälfte ist Sex "sehr wichtig" in ihrem Leben - ebenso viele hatten vorehelichen Sex. Dennoch hängen die meisten nach wie an einer traditionellen Rollenaufteilung: So wünschen 63 Prozent sich, dass ihre zukünftige Ehefrau eine Jungfrau ist. AC Nielsen-Org-Marg befragte im Auftrag von "India Today" repräsentativ 2.559 unverheiratete Männer zwischen 16 und 25 Jahren in elf indischen Städten. (dk)



#1 FloAnonym
  • 07.11.2006, 12:38h
  • Da zeigt sich mal wieder:

    die Natur des Menschen lässt sich weder von Gesetzen, noch von homophoben Politikern und Hasspredigern aufhalten....
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#2 Axel BerlinAnonym
  • 07.11.2006, 14:48h
  • Und ganz und gar nicht lässt sich die Natur von viktorianischen Moralgesetzen aufhalten. Allmählich vergessen die Menschen die soziale Vergewaltigung, die in der Kolonialzeit stattgefunden hat.
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#3 hwAnonym
#4 joshAnonym
  • 07.11.2006, 22:26h
  • @flo:
    das gegenteil ist doch wohl der fall. in einer homophoben gesellschaft trauen sich 37 % sich zu ihren homosexuellen aktivitäten anonym zu äußern. was machen die anderen 25% von den 67% mit den pornofilmen ? vermutlich schachspielen. realistisch ist die zahl also vermutlich weitaus größer. was sehr schön zeigt, wie homofeindlich unser schönes land ist, wo regelmäßig in statistiken von maximal 15% fabuliert wird, da ist wohl entweder die statistik gefälscht, wir sind noch homofeindlicher als indien oder die rechten werden uns wieder erzählen, die seien genetisch anders.... haha oder anderen schwachsinn.
    trotzdem widerspreche ich dir, eben weil bei all dieser auftretenden homosexualität von immerhin über 50% ihre sexualität nicht so wichtig ist, das sie sie sich in gesellschaftliche aktivität umsetzt. unterdrückung der frauen, lebensprogramm mit der kindheit festgeschrieben, heirat, kinder, job etc. eben ganz ähnlich wie bei uns. auch hier erschöpft sich die neue freiheit der schwulen ja häufig im ersten bewerbungsgespräch .-(
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#5 rudolfAnonym
  • 08.11.2006, 10:17h
  • @Josh

    Umgekehrt wird ein Schuh draus. In patriarchalen, frauenfeindlichen Gesellschaften, in denen jede Form der außerehelichen Heterosexualität extrem skandalisiert ist, gibt es oft starke homoerotische Tendenzen. Das war früher so in der arabischen Welt (als Homosexualität noch nicht thematisiert wurde) und scheint heute in Indien so zu sein. Die Studien von Dannecker zeigen übrigens, daß es diese Tendenzen früher auch in Deutschland (z. B. in Jungengruppen) häufiger gab als heute, wo man einfacher an die Mädels rankommt und auch die freier über ihre Sexualität bestimmen können.
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#6 hwAnonym
#7 rudolfAnonym
  • 08.11.2006, 23:56h
  • @hw

    Wo Du immer die netten links herhast...

    Tjaa...

    Es geht doch nix über fürnehme Salonkommunisten, oder?
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#8 hwAnonym
  • 09.11.2006, 11:14h
  • @ rudolf

    ..ja, die hab ich aus dem salon um die ecke. seit dort auch euro-jober mit hochschulabschluß frisieren kommen mir dinge zur kenntnis, deren existenz ich nicht mal ahnte. haare waschen mache ich aber schon zu hause. dafür gibt´s mehr trinkgeld.
    also allle mit abitur oder universitätsabschlüssen in die euro-jobs und die pisa-folgen werden mittelfristig zum teil aufgefangen. zu weihnachten lass ich mir einen iro machen. mint
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