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Puerto Vallarta gilt als homofreundlichste Destination in Mexiko. Die Stripper dort zeigen nicht nur ihre Muskeln…

Von Paul Crist

In Puerto Vallarta kann man sowohl relaxen als auch mal richtig die Sau rauszulassen. Garantiert gutes Wetter, aufregende Strände, Berge, die zum Wandern einladen, ein vibrierendes Nachtleben, großartige Restaurants und Shopping bis zum Abwinken - all das ist möglich. Außerdem ist Puerto Vallarta die homofreundlichste Destination in Mexiko.

Hier gibt es eine große Community, in der sich sowohl Mexikaner als auch Ausländer wohl fühlen. Touristen haben eine große Auswahl an gay-friendly Unterkünften – das bekannteste ist das Hotel Mercurio mit seinem großen Pool. Außerdem gibt es allein in der Stadt 20 verschiedene rein schwule Vergnügungslokale - darunter trendige Martini-Bars, Strandkneipen, extravagante Diskos und erotische Strippclubs.

Neue Geschäfte werden hier fast wöchentlich vor allem von schwulen Unternehmern eröffnet, die unter anderem Kleidung und Accessoires, Kunst und mexikanisches Handwerk anbieten. Die Gegend ist bekannt für die traditionelle Taverna-Tonware und wunderschöne handgeblasene Farbgläser. Auch die Kunstwerke der Huichol-Indianer - Bilder, Masken und Gebetstöpfe - ziehen Menschen aus der ganzen Welt an. Kein Wunder als, dass Touristen immer wieder nach Vallarta zurückkehren.

Die Stadt ist wunderschön an der Banderas Bay gelegen, einer von Mexikos größten Meeresbuchten an der Pazifikküste. Die Berge der Sierra Madre umgeben die Bucht mit ihren üppigen Dschungeln und nebelbehangenen Gipfeln. Die Stadt selbst wirkt zeitvergessen mit ihren Stein-Straßen, den Parks, dem romantischen Pier und den weißen Häusern mit ihren charakteristisch rot-gekachelten Dächern. Die Stadt wird vom Rio Cuale geteilt. Die schwule Gegend befindet sich südlich des Flusses und wird Zona Romantica oder Los-Muertos-Strand genannt.

Vallarta ist sonnig und warm von Ende Oktober bis Juni. Regen ist in dieser Zeit fast ein Fremdwort. Sogar während der "Regenzeit" von Juni bis Oktober, gibt es viel Sonne und schönes Wetter. Gewöhnlich regnet es dann während der Nacht und nachmittags für kurze Zeit, bevor es wieder aufklart. Ein graues Einerlei wird man hier nicht finden. Zu jeder Zeit sind die Sonnenuntergänge ein Schauspiel - vor allem in den Armen eines schönen Mannes!

Für Schwule gibt es eine Fülle an Aktivitäten: Gay-Schiffsfahrten, Sightseeing-Touren, Parasailing, Tauchen, Mountainbike fahren, Vierrad-Abenteuertouren sowie Reiten sind nur einige davon. Von Dezember bis April kann man ferner die Buckelwale bestaunen, die von ganz nah besichtigt werden können.

Auch fürs leibliche Wohl ist gesorgt: Für weniger als drei Euro kann man sich bei einem der Taco-Stände an den vielen Kreuzungen den Bauch vollschlagen. Diese Taquerias sind Teil der mexikanischen Kultur - der Tourist sollte sich vorher an der Rezeption erkundigen, welche zu empfehlen sind. Einige wenige schwarze Schafe nehmen es nämlich mit der Hygiene nicht ganz so genau. Eine andere mexikanische Spezialität ist die Cenaduria, ein kleines Familienrestaurant, teilweise sogar im Eingangsbereich eines Familienhauses. Hier gibt es eine größere Auswahl lokaler Spezialitäten. Natürlich gibt es auch am anderen Ende der Preisskala das Fünf-Gänge-Menü von exquisiten Chefs, das schon mal mit 100 Euro reinhauen kann.

Wer die Puppen tanzen lassen will, sollte in einer der freundlichen Kneipen in der Olas-Atlas-Straße beginnen. Hier kann man eine Reihe von Jungs beobachten, die gerade vom Strand nach Hause gehen. Später sind die Dachbars zu empfehlen, die bei Sonnenuntergang meist ihre Happy Hour anbieten. Abends hat man dann die Auswahl zwischen dem wilden Szeneleben und den ruhigeren Pianobars. Ab 23 Uhr sind die Stripper in den einschlägigen Bars aktiv und zeigen ihre Muskeln und andere mächtige Körperteile. Bei den Diskos wird vor 6 Uhr morgens das Licht nicht wieder angemacht.

Gute Flugverbindungen

Puerto Vallarta hat einen internationalen Flughafen, bei dem jede Woche 450 Flüge aus Nordamerika landen. Die meisten europäischen Airlines fliegen zuerst Mexiko-Stadt an und bieten dann Shuttle-Flüge nach Vallarta an.

Die Stadt ist außerdem nur vier Autostunden (40 Minuten mit dem Flugzeug) von Guadalajara entfernt, Mexikos zweitgrößter Stadt. Wer eine andere Szene als die Vallartas sehen will, sollte einen Trip in die wunderschöne Stadt mit ihrer spanischen Kolonialarchitektur machen.

8. November 2006