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  • 10. November 2006, noch kein Kommentar

New York (queer.de) - Am heutigen Freitag kommen 300 persönliche Dinge von Truman Capote unter den Hammer. Darunter auch ein handschriftliches Manuskript, das der Schriftsteller einen Tag vor seinem Tod für eine Freundin angefertigt hat. Die Auktion erfolgt passend zur Aufmerksamkeit, die dem 1984 verstorbenen Autor derzeit zuteil wird. Im vergangenen Jahr erschien der Kinofilm "Capote", bei dem Schauspieler Philip Seymour Hoffman einen Oscar absahnte. Gerad eben ist in den USA eine Neuverfilmung seines Romans "Infamous" angelaufen. Und es ist ein Buch erschienen, in dem die legendäre Party beschrieben ist, die er 1966 im Plaza Hotel geschmissen hat.

Das handschriftliche Manuskript war ein Geburtstagsgeschenk für Joanne Carson, eine Freundin. Truman wollte wissen, was sie sich wünsche, und sie habe geantwortet: "Das einzige, was ich mir wünsche, ist, das du schreibst. Dann bin ich glücklich." Die Antwort war ein 14-seitiger Essay, verfasst auf einem gewöhnlichen Block. Für das Manuskript, das erstmals in diesem Monat im Magazin Vanity Fair veröffentlicht wurde, wird ein Verkaufserlös zwischen 20- und 30.000 US-Dollar erwartet. (cw)