Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5939
  • 14. November 2006, noch kein Kommentar

Montreal (queer.de) - Die Outgames vom vergangenen Sommer im kanadischen Montreal haben umgerechnet rund 3,9 Millionen Euro Verlust gemacht. Die ursprüngliche Aussage, bei den schwul-lesbischen Sportspielen sei ein Gewinn von155.000 Euro übrig geblieben, hat sich als falsch erwiesen. Hinweise darüber, dass die Buchhaltung nicht korrekt gelaufen sei, hat es bereits seit längerem gegeben. Denn sowohl die Sportveranstaltungen als auch das kulturelle Rahmenprogramm hatten bei weitem nicht so viele Besucher angezogen wie erwartet. Die Stadt Montreal, die das Event mit rund 2,3 Mio Euro bezuschusst hatte, sandte deshalb eigene Prüfer, die den Fehlbetrag aufdeckten. Ursprünglich sollten in Montreal 2006 die Gay Games stattfinden, doch nach Streitigkeiten zogen die Kanadier ihre Bewerbung zurück und organisierten alternativ mit den Outgames ihre eigenen schwul-lesbischen Sportspiele. Das führte in diesem Jahr zu einer Konkurrenzsituation mit den Gay Games, die beinahe zeitgleich in Chicago stattfanden. Das führte hauptsächlich zum Besucherschwund. Auch die Gay Games waren bislang stets durch Verluste geplagt. Sowohl in Vancouver 1990, New York 1994, Amsterdam 1998, als auch in Sydney 2002.
Die nächsten Outgames werden 2009 in Kopenhagen stattfinden, die Gay Games ein Jahr später in Köln. Durch den zeitlichen Abstand soll künftig keine Konkurrenz mehr entstehen. (cw)