Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?5944
  • 15. November 2006, noch kein Kommentar

Tipps für das "richtige" Verschenken von Blumen

Von Carsten Weidemann

Ein Blumengeschenk passt eigentlich immer. Ob bei einer flammenden Liebeserklärung oder als "unverbindliche" Geste in Geschäftsleben - Blumen treffen den richtigen Ton. Sie wirken angenehm sympathisch und heben sich von anderen, "materiellen" Geschenken wohltuend ab. Doch was ist dabei zu beachten? Wie macht man's richtig? Wir geben Tipps und nennen die Trends.

Blumen selber überreichen oder Boten schicken?

Nur zu wenigen Anlässen ist es unüblich, Blumen mitzubringen, etwa Picknick-Partys, Einladungen zu Ausflügen, Empfänge oder Vernissagen. Als Dankeschön an den Veranstalter empfiehlt es sich dann, nachträglich einen Blumenstrauß zu schicken.

Es zeugt von gutem Stil, auch zu bestimmten anderen "großen" Gelegenheiten, etwa Verpartnerungen und Jubiläen nicht mit einem Blumenbouquet in der Hand zu erscheinen. Denn das Annehmen vieler solcher Präsente und die Organisation passender Vasen sorgen bei Jubilar oder Brautpaar eher für "Stress". Die bessere Alternative: Schon am Tag vorher einen Blumen-Gruß per Fleurop oder Blume2000 überbringen lassen, so dass das Geschenk in Ruhe in einer Vase zur Geltung gebracht werden kann. Eine liebevolle Geste: Blumen fürs Brautpaar, wenn es von der Hochzeitsreise zurückkehrt. Oder natürlich auch während der Flitterwochen, denn: Fleurop-Grüße werden in 150 Ländern der Welt übermittelt.

Wie "üppig" soll ein Blumengeschenk sein?

Der Umfang von Blumensträußen richtet sich nach dem Anlass. Auch eine vom Floristen sachkundig dekorierte Einzelblume kann sehr raffiniert wirken und viel Freude machen. Es kommt nicht darauf an, dass man viel auf einmal schenkt - öfters mal ein kleiner Gruß beweist stetige Gefühle. Je seltener aber ein Ereignis gefeiert wird, desto aufwändiger ist das Geschenk.

Wie überreicht man Blumen?

Die persönlichste Art ist natürlich, einen Blumenstrauß selbst zu überreichen. Vorher entfernt man die Papierverpackung. Klarsichtfolie wirkt oft repräsentativ, diese kann man dranlassen. Übrigens: Der Fleurop-Bote ist nicht selbst der Schenkende, er überreicht die Blumen nur stellvertretend und lässt die Blumen deshalb immer verpackt.

Ist bei einem Anlass, zum Beispiel einem runden Geburtstag, mit vielen Blumenpräsenten zu rechnen, gehört unbedingt ein persönlicher Gruß ans Bouquet, so dass das Geburtstagskind weiß, von wem das Präsent stammt.

Höfliche Gastgeber stellen Schnittblumen sofort in eine Vase und platzieren das Blumengeschenk ihrer Gäste gut sichtbar. Damit schmücken sie den Raum und ehren den Gast.

Anlässe und mehr

Floristische Geschenke waren früher eher den besonderen Anlässen vorbehalten, zum Beispiel Geburtstagen und kirchlichen Feiertagen. Das ist inzwischen passé – heute schenkt man Blumen zu vielen anderen Gelegenheiten. Etwa zum Dankeschöntag, zum Valentinstag oder zu Halloween, als Mutmacher vor Prüfungen, als Kompliment oder "einfach mal so". Witz beweist, wer originelle Anlässe "erfindet", zum Beispiel den "Christopher Street Day", den "Welt-Orgasmus-Tag", den "Freu dich einfach-Tag".

Blumenschmuck gilt heutzutage als elementarer Bestandteil der Trauerkultur: Kränze, Grabschmuck und -beigaben sollen dem Verstorbenen ein würdiger letzter Gruß sein und sind Ausdruck der persönlichen Anteilnahme und des Abschiednehmens. Dabei gilt Immergrünes wie Buxus und Eibe als Symbol für Ewigkeit und Unvergänglichkeit, Blütenpflanzen stehen für Erneuerung und ewigen Kreislauf. Bekannte Trauerblumen wie die Lilie drücken Reinheit und Unschuld aus. Die Rose steht symbolisch für die Liebe über den Tod hinweg, ihre Stacheln sollen an den empfundenen Schmerz über den Verlust erinnern.

15. November 2006