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Hollywood (queer.de) - Der amerikanische Musical- und Filmstar Carol Channing hat sich in einem Interview wenig freundlich gegenüber ihrer großen schwulen Fangemeinde gezeigt. In einem Interview mit einem Gay-Magazin plauderte sich die 85-Jährige, befragt zu ihrer Rolle als Homoikone, um Kopf und Kragen. "Ich mache mir keine Gedanken darüber. Ich bin dankbar, das sie mich so zu mögen scheinen. Sie sind unglaublich loyal. Aber ich stecke knietief in der Bibel und sie wissen, was die darüber sagt." Und was sie von Homo-Rechten halte? "Darüber mache ich mir keine Gedanken. Wenn sie sich nicht selbst um ihre Probleme kümmern können, warum sollte ich es tun? Das ist nicht mein Problem." Carol Channing, die als Dolly Gallagher im Musical "Hello Dolly" berühmt wurde, zeigte sich in früheren Jahren homofreundlicher. So war sie einmal Schirmherrin für den Gay Pride in Hollywood. Und die Stadt San Francisco erklärte den 25 Februar 2002 zum Carol Channing-Tag, um sie für ihre Unterstützung beim Thema Gleichberechtigung zu würdigen. Ähnlich erging es vor einigen Jahren auch den schwulen Fans von Hildegard Knef und Marianne Rosenberg, die sich in Interviews von der Gay Community distanzierten oder ungeschickt zu Homothemen äußerten. Doch die Verstimmungen dauerten in der Regel nicht lange an. (cw)



#1 seb1983
  • 15.11.2006, 20:40h
  • Wenn die "Community" halt irgendwelche Promis zu sogenannten "Homoikonen" erklärt dann sollte man sich wohl etwas besser um sie kümmern :-)))
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#2 Thomas M. GoerkeAnonym
  • 16.11.2006, 08:02h
  • Ich frage mich die ganze Zeit, was die Erwähnung von Hildegard Knef in diesem Zusammenhang soll. Worauf wird hier angespielt? Ich verfolge Leben und Arbeit der Knef seit Jahrzehnten und kann mich an keinen Vorfall erinnern, bei der sie sich "von der Gay Community distanzierte(n) oder ungeschickt zu Homothemen äußerte(n)". Es wäre journalistisch redlicher gewesen, hätte der Autor seine Behauptung in diesem Beitrag belegt.
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