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  • 17. November 2006, noch kein Kommentar

Die Fledermaus aus der Hölle ist zurück. "Bat Out Of Hell 3" entstand u. a. mit dem schwulen Songwriter Desmond Child.

Von Jan Gebauer

Fast 30 Jahre ist es her, dass Meat Loaf mit "Bat Out Of Hell" Rock-Geschichte schrieb. Das wie eine Wagner-Oper anmutende Epos war die Debüt-LP des schwergewichtigen Sängers, erschien im Herbst 1977 und mauserte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten Alben aller Zeiten. Der Amerikaner fand vor allen Dingen in Großbritannien ein dankbares Publikum. Annähernd 500 Wochen verbrachte das Album in den Charts. Weltweit sollen rund 34 Millionen Einheiten abgesetzt worden sein – nur AC/DC mit "Back in Black" konnten im harten Rock-Bereich mehr absetzen. Alleine 14 Millionen Amerikaner griffen begeistert zu. Mit "Bat Out Of Hell 3 – The Monster Is Loose" schlägt Meat Loaf das dritte Kapitel der Erfolgsstory auf – 1993 hatte er mit dem zweiten Nachschlag abermals einen Riesenhit gelandet. Die Bombast-Schnulze "I’d Do Anything For Love" war ein Welthit gewesen und fast überall auf Platz eins der Charts.

2006 hat Meat Loaf mit "It’s All Coming Back To Me Now" eine weitere Ballade in dieser Machart am Start. Natürlich werden die Meisten die musikalische Gefühlsachterbahn schon von Céline Dion vernommen haben, die ihrerseits 1997 damit vor allen Dingen in den USA abräumte. Als weibliche Unterstützung holte sich Meat Loaf Marion Raven ins Studio und arbeitete das Stück kurzerhand zum Duett um. Auf dem dazugehörigen Album geht es aber auch wieder mächtig rockig zur Sache. Mit Pomp, Pathos und harten Gitarren gehen Meat Loaf, Jim Steinman und der schwule Songwriter-Gott Desmond Child ordentlich in die Vollen. Da wackeln die Wände und das Rock-Monster kann sich vollends entfalten!

17. November 2006