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Bern (queer.de) - Der Schweizer Kanton Bern hat Internetseiten von Homo-Gruppen und der Aids-Hilfe auf ihren Schulcomputern sperren lassen. Betroffen sind Angebote wie pinkcross.ch oder los.ch, dagegen sei beispielsweise ein Sadomasoklub in Zürich nicht von der Zensur betroffen, berichtet das "Bieler Tagblatt". Die Erziehungsdirektion habe der Zeitung zufolge die Swisscom beauftragt, Schlagworte wie "Gewalt und Pornografie" sowie "Gay, lesbian and bisexual content" zu sperren. Die Schülervertretung USO kritisierte das Vorgehen der Behörden scharf: "Wir verurteilen die Diskriminierung und fordern sofortige Maßnahmen", so die USO in einer Presseerklärung. Auch der schwule Regierungsrat Bernhard Pulver von der Grünen Freien Liste kritisierte die Sperre und gab den Auftrag, die Freischaltung einiger Seiten zu prüfen. "Es ist völlig klar, dass die Jugendlichen vor pornografischen oder gewaltverherrlichenden Seiten geschützt werden müssen", so Pulver. Allerdings ginge die Zensur seriöser Informationen zum Thema Homosexualität zu weit. (dk)



#1 SebiAnonym
  • 17.11.2006, 15:51h
  • Das ist ja noch gar nichts. Japans Premier Schinzo Abe überlegt sich derweil, die Kriegsverbrechen aus dem 2. Weltkrieg aus den Schulbüchern herauszuzensieren, weil deren Erwähnung angeblich dem Patriotismus schaden könne.
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#2 seb1983
  • 17.11.2006, 16:15h
  • Japan beweist schon seit einigen Jahren wenig Geschick in Bezug auf japanische Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg...
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#3 FischAnonym
  • 17.11.2006, 18:26h
  • ... jetzt lassen wir mal die Kirche im Dorf.

    Hier handelt es sich offensichtlich um einen Fehler und nicht um Zensur.

    Zudem ist mit RR Bernhard Pulver einer von UNS an der Macht; Seit er mit dem viertbesten Wahlresultat auf Anhieb in den Regierungsrat des Kantons Bern gewählt wurde. Er wird das sicher zufriedenstellend erledigen.
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#4 HampiAnonym
  • 17.11.2006, 23:24h
  • @Fisch:Leg mal Deine rosarote Brille zur Seite,Mensch! Der Typ der die Zensur weg haben will,ist in der Minderheit! Du weisst so gut wie ich, dass in der Schweiz die bräunliche SVP mit dem rechtslastigen Bundesrat Blocher das Sagen hat...gerade gestern beschloss die SVP,einen Antrag auf Abschaffung des Antirassismusgesetzes einzureichen,Du wirst sehen, die lassen nicht locker!!
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#5 WisczinskAnonym
  • 18.11.2006, 00:20h
  • @Hampi: Und je mehr MAcht du ihm schon durch das Wort gibst, desto mehr wird er das nutzen! Auch Herr Blocher ist nicht allmachtig!
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#6 MichaAnonym
  • 20.11.2006, 10:54h
  • Ich nehme auch an, dass dies bloss aus Naivität einiger Leute in der Swisscom gesperrt worden ist. Auf Orange's habbohotel.ch, welches von vielen Kindern besucht wurde, herrscht auch eine Wortzensur. So werden Wörter wie "Whisky" oder "Sex" durch "bobba" erstetzt. Früher war auch "schwul" so ersetzt worden. Ich habe da reklamiert, dass dies kein anstössiges Wort ist. Es zu zensurieren, degradiert das Wort auf die rein sexuelle Komponente. Dass "schwul" aber einer Lebensart entspricht die viel mehr als das blosse sexuelle Verhalten beinhaltet, wurde schlicht übersehen. Das Wort wurde dann prompt dank dieser Argumentation freigegeben.
    Die Leute müssen lernen zu differenzieren. Das fällt aber denen schwer, die unter "schwul" oder "lesbisch" nur den sexuellen Akt sehen.
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