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Washington (queer.de) - In einem Papier des US-Verteidigungsministeriums wird Homosexualität nicht mehr als Geisteskrankheit bezeichnet, aber in einer Liste von "Umständen" wie Fettsucht, Schlafwandeln oder Bettnässen genannt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Vor einem knappen halben Jahr hatte die Klassifizierung als Geistesstörung für Aufregung gesorgt (queer.de berichtete). Kurze Zeit später gab das Pentagon bekannt, es werde die Dokumente ändern (queer.de berichtete). Die neue Bewertung stieß bei führenden Psychologen wieder auf Kritik: "Wir schätzen Ihre Versuche, unsere Einwände in diesem Bereich in Ihre Dokumente einzuarbeiten", so James H. Schully, Chef der American Psychological Association (APA) in einem diplomatischen Brief an das Verteidigungsministerium. "Aber dem neuen Papier fehlt es unserer Meinung nach an Klarheit." Auch der demokratische Parlamentsabgeordnete Marty Meehan zeigte sich enttäuscht über das Verteidigungsministerium: "Mehr als 30 Jahre, nachdem Homosexualität von der Liste der Geistesstörungen gestrichen wurde, wird sie vom Pentagon fälschlicherweise immer noch als 'Defekt' charakterisiert", so das Mitglied im Verteidigungsausschuss. Im US-Militär werden offen schwule und lesbische Angestellte nach wie vor gefeuert - in den ersten drei Quartalen 2006 waren 726 Menschen von dieser Regelung betroffen. (dk)



11 Kommentare

#1 manni2Anonym
#2 SebiAnonym
  • 17.11.2006, 15:42h
  • Die Überschrift ist irreführend. Das Pentagon bezeichnet Homosexuelle nicht als Bettnässer, sondern führt Homosexualität sowie Bettnässerei als einen "Umstand" an, der zur Kündigung führen kann. Auch schlimm genug.
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#3 Axel BerlinAnonym
  • 17.11.2006, 16:13h
  • Das gibt ja zu denken. Jetzt weiß ich, wieso Bush und Rumsfeld stets so breitbeinig laufen: Es sind die Windeln in den Hosen.
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#4 www0815Anonym
#5 Axel BerlinAnonym
  • 17.11.2006, 17:08h
  • natürlich nicht www0815:
    da sich homos und heteros ja grundlegend nach Meinung dieser beiden gentlemen unterscheiden, habe ich bei meiner natürlich ebenso unbegründeten Behauptung an den anderen Bedarfsfall eines Windelgebrauchs gedacht.
    Ähnlichkeiten wären wie immer rein zufällig.
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#6 HampiAnonym
  • 17.11.2006, 23:21h
  • gibt es denn so viele Schwule die Lust haben in der US-Army zu dienen?Immerhin, dann muss man in den Irak,und,peng,ein irrer Selbstmordattentäter, und schon ist man tot! Sollen doch die Heteros dieses Drecksgeschäft erledigen,oder?Mir machte das Schweizer Militär auch keinen Spass,obwohl ich damals obligatorisch hin musste (Alternative war damals noch:Knast),und in der Freizeit wurde dann Bier gesoffen und dreckige Weiber-und Schwulen-Witze gemacht,vom Schnarchen und Furzen in der Massenunterkunft ganz zu schweigen....neee,danke!
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#7 seb1983
  • 18.11.2006, 16:19h
  • Die Einteilung ist erstmal nicht hinnehmbar da stimme ich zu. Die Überschrift wie immer etwas reißerisch ok.

    Aber: Die Zahlen über den Rauswurf von Schwulen sollte man mit Vorsicht genießen. Wohne nicht weit weg von Kaiserslautern (Ramstein und Co.) und habe von daher auch öhm "Kontakt" mit schwulen US Soldaten.
    In der Realität ist auch bei denen das militär lange nicht so schwulenfeindlich wie man so denkt.
    Und die Entlassungszahlen: Tatsächlich sind Irak und Co ein Risoko, und wenn man keine Lust darauf hat, vielleicht auch eine gute Ausbildung zum Flugzeugtechniker etc gemacht hat, gibt es einen leichten und schnellen Ausweg: öffentlich bekunden: Hallo ich bin schwul...
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#8 gerdAnonym
  • 20.11.2006, 09:18h
  • Das liegt doch im Verteidigungsministerium nur daran, dass dort eine Bullshit-Regierung die Verantwortung trägt.

    Wenigstens wurde Bush mit den Wahlen jetzt zu einer "lahmen Ente" und in zwei Jahren ist endgültig Schluss mit der Bush-Familie.

    Bush hat die Amerikaner zu dem "meistgehassten" Land in der Welt katapultiert. Das ist schon eine Leistung, die "ihm" keiner so schnell nachmacht.
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#9 HampiAnonym
  • 20.11.2006, 19:49h
  • @seb1983:Brüste Dich aber da mal nur nicht zu viel, von wegen Kontakt mit Homo-US-Soldaten.Schreiben kann hier jeder viel,auch viel Unsinn.Sicher dürfte sein,dass es auch in der US-Army Schwule geben wird, jedoch meistens nicht geoutet. Irgendwie passt halt Militär und Krieg mit Homos und Sex nicht so ganz zusammen. Homos töten andere Männer nicht,sie wollen nur mit ihnen ins Bett, ist es nicht so?
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#10 seb1983
  • 20.11.2006, 22:43h
  • :-) Ich wollte nur mal diese Zahlen etwas durchleuchten. Statistiken sind oft so eine Sache.
    Definitiv gibt es in fast allen Branchen vom Lehrer bis zum Mangager und Sportler (H&M Mitarbeiter und Saftschubsen mal ausgeschlossen)
    Wer nicht beim Bund war und das US Militär nur aus dem TV kennt weiß natürlich immer am meisten.

    Ob Schwule und Militär zusammenpassen? Die Frage muss jeder für sich selbst entscheiden. In der Praxis kann man bei uns ja wählen.
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