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  • 20. November 2006, noch kein Kommentar

Berlin (queer.de) - An diesem Wochenende hat der Bund Lesbischer und Schwuler Journalisten (BLSJ) zum neunten Mal den Felix-Rexhausen-Preis verliehen. Martin Reichert wurde für seinen Beitrag "Adieu Habibi" ausgezeichnet. In seiner am 29. Juli in der "taz" veröffentlichten Reportage beschreibt der Berliner Journalist seine subjektiven Erlebnisse aus Beirut, wo er ein halbes Jahr vor dem Krieg die schwul-lesbische Szene besucht hat. Reichert verknüpft seine Beiruter Impressionen mit E-Mails, die ihm der schwule Filmregisseur Eli Monate später aus der bombardierten Stadt schickt. In der Laudatio der Jury heißt es: "Der Gesamttext überzeugt in seiner komprimierten Vielschichtigkeit und in vielen überraschenden Details. Lebensgefühl und Alltag von Lesben und Schwulen in der Krisenstadt Beirut werden lebendig. Eingefangen sind Unsicherheit und fiebrige Nervosität ebenso wie die Hoffnung auf bessere Zeiten und die Kraft des Aufbruchs." Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde gestern anlässlich der Bundesversammlung des BLSJ in Berlin überreicht. (pm)