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Berlin (queer.de) - Die Bundesregierung stellt nach einer "Kleinen Anfrage" der Grünen-Fraktion zum "Europäischen Jahr der Chancengleichheit" 2007 keinen Cent für Antidiskriminierungsprojekte bereit, berichtet die Netzeitung. In diesem Aktionsjahr sollen die EU-Bürger mit der Thematik Gleichbehandlung vertraut gemacht werden. Die EU gibt dafür 13,6 Millionen Euro aus. Damit könnten Projekte zu 50 Prozent gefördert werden, die andere Hälfte sollte vom jeweiligen Land übernommen werden. Die Bundesregierung hat allerdings in ihrem Haushalt kein Geld eingeplant. Statt dessen müssten die Träger der Projekte die andere Hälfte als Eigenanteil selbst übernehmen. "Damit ist Deutschland gemeinsam mit Slowenien Schlusslicht bei der Umsetzung der Maßnahmen zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit", heißt es in der Anfrage der Grünen. (dk)



#1 seb1983
#2 FloAnonym
  • 22.11.2006, 15:13h
  • Das wundert doch wohl niemanden:

    Union und SPD: davon haben wir nicht viel zu erwarten....

    @seb1983:
    Polen gibt auch nichts für Antidiskriminierungsprojekte für Schwule und Lesben aus. Nur für andere diskriminierte Gruppen. Deswegen rangieren sie für Deutschland, sind aber was Schwule und Lesben betrifft keineswegs besser.
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#3 manni2Anonym
#4 Rolf GindorfAnonym
  • 22.11.2006, 17:35h
  • Leider ist Deutschland bei der Gleichbehandlung tatsächlich *nicht* vorn, wie es ja wünschenswert wäre.

    Auch die Grünen haben sich jüngst nicht mit Ruhm bekleckert, wie auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) nachzulesen:

    www.sexologie.org/dgssaktuell.htm

    Schade!
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#5 Rolf GindorfAnonym
  • 22.11.2006, 17:35h
  • Leider ist Deutschland bei der Gleichbehandlung tatsächlich *nicht* vorn, wie es ja wünschenswert wäre.

    Auch die Grünen haben sich jüngst nicht mit Ruhm bekleckert, wie auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) nachzulesen:

    www.sexologie.org/dgssaktuell.htm

    Schade!
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#6 tux2006Anonym
#7 SaschaAnonym
  • 22.11.2006, 22:22h
  • Und dabei kommt es doch neben allen legislativen Maßnahmen ganz besonders auf eine radikale Reform der nach wie vor homophoben Sexualerziehung in diesem Lande an.

    Hierbei sind gerade umfassende Bildungsprojekte (und deren gezielte finanzielle Förderung!) von entscheidender Bedeutung. Einmal mehr wird deutlich, dass in dieser Gesellschaft die große Koalition der homophoben und sexuelle Vielfalt bewusst ausgrenzenden Ideologen weiterhin den Ton angibt!

    Trotz aller berechtigten Kritik muss man sagen, dass die Grünen dieses zentrale Menschenrechtsthema wenigstens immer wieder konsequent in die Debatte einzubringen versuchen!
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#8 SaschaAnonym
  • 22.11.2006, 22:22h
  • Und dabei kommt es doch neben allen legislativen Maßnahmen ganz besonders auf eine radikale Reform der nach wie vor homophoben Sexualerziehung in diesem Lande an.

    Hierbei sind gerade umfassende Bildungsprojekte (und deren gezielte finanzielle Förderung!) von entscheidender Bedeutung. Einmal mehr wird deutlich, dass in dieser Gesellschaft die große Koalition der homophoben und sexuelle Vielfalt bewusst ausgrenzenden Ideologen weiterhin den Ton angibt!

    Trotz aller berechtigten Kritik muss man sagen, dass die Grünen dieses zentrale Menschenrechtsthema wenigstens immer wieder konsequent in die Debatte einzubringen versuchen!
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