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Riga (queer.de) - Einer der größten Homo-Hasser im lettischen Parlament, der Saeima, ist zum Vorsitzenden des Ausschusses für Menschenrechte und soziale Fragen gewählt worden. Janis Smits hatte zuvor Schwule wiederholt als "Perverse" und Degenerierte" bezeichnet. Er hat zuletzt Stimmung gegen ein Gleichbehandlungsgesetz gemacht, das auch Schwule und Lesben vor Diskriminierung schützt. Das Gesetz wurde im Juni ohne das Merkmal "sexuelle Orientierung" verabschiedet (queer.de berichtete). Nach einem Veto der homofreundlichen Staatspräsidentin Vaira Vike-Freiberga erhielt das EU-konforme AGG in der Saeima im September doch noch eine Mehrheit (queer.de berichtete). Smits' Wahl wird von Beobachtern als Rache am Veto Vike-Freibergas gewertet. Lettische Homogruppen zeigten sich ebenso wie der Europarat besorgt über die Entwicklung: "Die Parlamentarier, die diese Entscheidung getroffen haben, sollten sich darüber im Klaren sein, dass das internationale Ansehen Lettlands auf dem Spiel steht", sagte Terry Davis, Generalsekretär des Europarates. (dk)



#1 FloAnonym
  • 22.11.2006, 15:07h
  • Und so jemand soll sich um Menschenrechte kümmern?

    Das zeigt wieder mal, dass einige Staaten viel zu früh in die EU aufgenommen wurden... Und die EU will denselben Fehler bei der Türkei wiederholen...
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#2 manni2Anonym
#3 SvenAnonym
  • 22.11.2006, 17:41h
  • Toll, warum nicht gleich NPD-Abgeordnete mit der Wiedergutmachung des 2. Weltkrieges beauftagen!
    Dieser Vergleich passt leider haargenau!
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#4 DerBastiAnonym
  • 27.11.2006, 13:55h
  • Die mit der groessten Homophobie haben meist selbst schwule Neigungen. Armer Kerl.
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