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New York (queer.de) - Die Human Rights Campaign hat einen Einkaufsführer herausgegeben, in dem die Gruppe auflistet, welche Marken von homofreundlichen beziehungsweise -unfreundlichen Unternehmen produziert werden. Die Broschüre "Buying for Equality" kann auch im Internet als PDF-Datei heruntergeladen werden. Grundlage für die Liste ist der "Corporate Equality Index", den die Organisation jedes Jahr für die größten US-Unternehmen errechnet (queer.de berichtete). Zu den Kriterien darin gehört unter anderem, ob die Partner von Schwulen oder Lesben mitkrankenversichert sind oder ob die Firma mit Diversity-Programmen gegen Diskriminierung vorgeht. "Wenn der amerikanische Konsument am Tag nach Thanksgiving in die Einkaufszentren strömt, hoffen wir, dass er unseren Einkaufsführer mitnimmt", erklärte HRC-Chef Joe Solomonese. Am morgigen Tag nach Thanksgiving setzt der Einzelhandel mehr um als an jedem anderen Tag. "Jeden Tag haben die, die für gleiche Rechte eintreten, die Möglichkeit, sich für diese einzusetzen. Unsere Community gibt in der Vorweihnachtszeit Milliarden aus. Wenn wir dieses Geld richtig einsetzen, senden wir eine Message, die laut und klar zu vernehmen ist", argumentiert Solomonese. Die Broschüre empfiehlt unter anderem, bei Shell statt bei Esso zu tanken und Miracle Whip statt Heinz-Ketschup über die Fritten zu schütten. Im letzten Jahr ist die Einkaufshilfe über 250.000 Mal von der HRC-Website heruntergeladen worden. (dk)



#1 SvenAnonym
  • 23.11.2006, 13:18h
  • Derartige Einkaufsliste halte ich ja für eine gute Idee. Da die meisten (mich eingeschlossen) einfach zu faul sind bzw. es ja teilweise völlig unmöglich ist, an all diese Informationen zu kommen, ist eine derartige Übersicht auf jeden Fall gut.

    Dennoch werde ich sie nicht nutzen, da vieles einfach fehlt.
    Solche Lsite gibt es auch für ökologische Produkte & Herstellungsverfahren, sowie für arbeitnehmerfreundliche Produktionen. Doch schon diese beiden Liste widersprechen sich vielfach.
    Und wenn man dann noch bei einem Unternehmen kaufen möchte, dass auch gut zu seinen Kunden ist, bleibt nichts mehr übrig.

    Es gibt leider keine Liste, die ökologische, wie soziale, arbeitnehmerrechtliche, diskriminierende, sowie qualitäts und kundenfreundliche Gesichtspunkte vereint.

    Ich weiß, dass das viel Arbeit benötigt, aber dafür würde ich auch gerne zahlen.
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#2 seb1983
  • 23.11.2006, 15:32h
  • nette Idee ja, aber wie mein Vorredner schon sagt: solche Listen gibt es zu allen möglichen Themen, und ich gebe offen zu: Das meiste kaufe ich im Aldi und bin da sowohl mit der Qualität als auch den Mitarbeitern in meiner Filiale sehr zufrieden :-)

    Na und der letzt Satz: "Miracle Whip statt Heinz-Ketschup über die Fritten zu schütten", sorry ohne mich! *g*
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#3 brittaAnonym
  • 23.11.2006, 18:30h
  • Also, wenn andere Leute sich schon die Mühe gemacht haben, das alles zu recherchieren und aufzuschreiben, unterstütze ich das gerne... so viel Arbeit ist das nicht, sich das runterzuladen und manches läßt sich sicherlich ohne größere persönliche Mühe oder Probleme umsetzen... muß ja nicht gleich jede einzelne Kaufentscheidung sein... Wenn nicht wir für bessere Homo-Rechte eintreten, dann wird es keiner tun und dann wird die Welt eben bleiben, wie sie ist.
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#4 seb1983
  • 23.11.2006, 21:05h
  • Der allergrößte Kracher in der Liste:

    Abercrombie & Fitch mit miesen 50 Punkten

    Ein Brüller, ich glaub die Kölner Szenetucken würden in den Rhein springen, aber zum Glück kümmerts keinen wenn man sich überstylt in die Szene wirft. Gucci steht ja zum Glück nicht mit drin *g*
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#5 picco1000Anonym
  • 29.11.2006, 09:19h
  • tolle sache! ich freu mich, dass man so etwas auch für "uns" ausgearbeitet hat. ich werde es so gut als möglich untersützen.
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