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Mexiko-Stadt (queer.de) - Der Vorstoß, in Mexiko-Stadt, ein eheähnliches Institut für gleichgeschlechtliche Paare einzuführen, sorgt derzeit für Schlagzeilen. Und findet prominente Unterstützung.

Die Schauspieler Gael Garcia, Diego Luna und der Regisseur Alfonso Cuaron haben sich in der Presse für dieses Vorhaben ausgesprochen: "Das Votum für das Ehegesetz war eine Abstimmung zugunsten der Freiheit, sozialen Gleichheit und der Beweise der Stärke einer zivilen Gesellschaft."

Garcia und Luna sind beliebte und bekannte Gesichter, nicht nur in Mexiko. In Deutschland wurden sie 2001 mit dem Streifen "Y Tu Mamá También – Lust For Life" bekannt, einer Teenie-Komödie, die die Geschichte zweier junger Männer im Moloch Mexiko-City erzählt.

Der Stadtrat stimmte Anfang November mit 43 gegen 17 Stimmen für den Antrag Homopaaren und unverheirateten Heteros die Partnerschaftseintragung zu ermöglichen. Die konservative Partei unter dem neu gewählten Präsidenten Felipe Calderón hatte sich entschieden gegen die Homo-Ehe ausgesprochen. Widerstand kam auch von der katholischen Kirche. Während der Abstimmung versammelten sich Anhänger und Gegner der Eingetragenen Partnerschaften vor dem Rathaus und demonstrierten lautstark. Das Gesetz gibt Paaren eheähnliche Rechte in Fragen des Erb- und Rentenrechts sowie andere soziale Leistungen. (cw)



#1 madridEUAnonym
  • 25.11.2006, 10:12h
  • Wer Almodóvars "die schlechte Erziehung" gesehen hat, kann sich in der Rolle eines Transvestiten daherkommenden Gael García auch wohl kaum vorstellen, dass er gegen die Homo-Ehe votieren würde. Er selbst soll jedoch Hetero sein.
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