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Ottawa (queer.de) - Die kanadischen Streitkräfte bieten hetero- und homosexuellen Soldaten einen Kurs an, in dem sie lernen, wie sie Beziehungen pflegen können und guten Sex haben. Wie die "Canadian Press" berichtet, hofft das Verteidigungsministerium, dass jährlich 700 Soldaten das zweitägige Seminar absolvieren. "Wir haben das Programm entwickelt, weil Soldaten und ihre Angehörigen einem größeren Stress ausgesetzt sind als der Durchschnittsbürger", erklärt Erika Levebvre, die das freiwillige Seminar organisiert. Das Programm sei für alle Militärangehörigen offen, auch für Schwule und Lesben, betont Lefebvre: "Wir weisen niemanden ab." Dazu gibt es ein Seminarbuch, das unter anderem Tipps gibt, wie man den Partner massieren soll. Außerdem zieht es eigenwillige Vergleiche. So zitiert die "Canadian Press" eine Passage, in der es um Anerkennung des Partners geht: "Du verliebst dich in das Vorderteil eines jungen Hundes. Aber jeder Welpe hat ein Hinterteil. Alles kann gut laufen mit dem Vorderteil, aber wenn du nicht mit dem Hinterteil zurechtkommst, wird die Beziehung wahrscheinlich nicht erfolgreich sein." Die Idee für das Programm kommt aus den USA. Hier gibt es seit 2001 das Prevention and Relationship Enhancement Program, das sich aber ausschließlich an heterosexuelle Soldaten wendet. (dk)