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Frankfurt (queer.de) - Ein schwuler Mann hat seinen ehemaligen Arbeitgeber, das Kolpingwerk, verklagt, weil der katholische Sozialverband ihn wegen seiner sexuellen Orientierung fristlos gefeuert hatte. Das berichtet die "Frankfurter Rundschau". Einer Mitarbeiterin sei demnach erzählt worden, dass der Sozialpädagoge ein Profil in einer Datingseite habe. Daraufhin wurde ihm Anfang Oktober die fristlose Kündigung aus "bekannten Gründen" ausgehändigt. Wolfgang Aumüller, Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes, verteidigte bei einem erfolglosen Gütetermin vor Gericht die Entlassung: Schließlich stehe der Schutz der Jugendlichen im Wohnheim an erster Stelle. Außerdem würde das Kolpingwerk mit einem offen schwulen Mitarbeiter erpressbar werden. "Wir haben kein Problem mit seinen Neigungen, solange es privat ist", so Aumüller. Ansgar Dittmar, Anwalt des Betroffenen, sieht beim Kolpingwerk "Aversionen gegenüber Homosexualität" am Werke. "Das wird teuer", sagt Dittmar voraus. Der Richter hat am Freitag einen Kammertermin für Mitte April angesetzt. (dk)



22 Kommentare

#1 JoernAnonym
  • 27.11.2006, 13:57h
  • Bravo! Wir Zeit, dass mal einer diesen homophoben Hinterwäldlern den Arsch aufreisst!
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#2 JoernAnonym
  • 27.11.2006, 13:57h
  • Bravo! Wird Zeit, dass mal einer diesen homophoben Hinterwäldlern den Arsch aufreisst!
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#3 PeterAnonym
  • 27.11.2006, 14:29h
  • wir haben keine Probleme mit seinen Neigungen, solange es privat ist......Kotz, Würg

    was meint er denn damit, im Verborgenen? geheim? nicht öffentlich? so wie die vielen schwulen katholischen Priester von denen man immer in der Presse liest?

    O Herr, schenke Ihnen Erleuchtung. Nicht jeder schwule Mann ist pädophil, promisk oder stellt nur aufgrund seine Homosexualität eine Gefahr dar.

    Wer ist hier eigentlich mal wieder Täter und wer Opfer!

    Peter
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#4 Axel BerlinAnonym
  • 27.11.2006, 15:07h
  • Ausnahmsweise würde ich in diesem Falle nicht "ungeprüft" der Kirche die Schuld geben.
    Maßgeblich dürfte sein, was in diesem Profil zu sehen oder zu lesen war.
    Mich erstaunt es ebenso immer wieder, mit welcher Freizügigkeit manche Männer ihren Körper mit detailiertester Schilderung aller Sexualinteressen im Internet veröffentlichen.
    Dabei will ich dieses Verhalten nicht mal aus moralischer Sicht der "Exhibitionisten" verurteilen, schließlich kann jeder mit seinem Körper machen, was er will.
    Aber die Idee, dass man durch solche Abbildungen und Schilderungen erpressbar wird oder in peinlichster Weise vorgeführt werden kann, müsste doch jedem Menschen klar sein.
    Das Internet ist durchaus dem Gebrauch einer Tageszeitung gleichzusetzen. Wer wäre von 20 Jahren auf die Idee gekommen, Zeitungen mit solchen Informationen zu füllen.
    Ich denke, dass die Kirche u. U. in diesem Falle einem heterosexuellen Mann gegenüber gleich gehandelt hätte.
    Wenn ein Mensch nun mal in einem "Tendenzbetrieb" beschäftigt ist, erfordert dies eben eine härtere Disziplin.
    Bei Ärzten, Rechtsanwälten, Steuerberatern u.anderen freien Berufen ist diese Bereitschaft selbstverständlich; warum also nicht bei manchen Arbeitnehmern.
    Dazu zähle ich vor allem Leute, die im Erziehungsbereich tätig sind.
    Ich möchte nochmals betonen, dass es maßgeblich ist, was in diesem Profil gestanden hat.
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#5 SebiAnonym
  • 27.11.2006, 15:28h
  • Priester und Mönche, die sich nur eine Auszeit vom Zölibat nehmen können, wenn sie ihre Geschlechtspartner /-Innen leicht zum schweigen bringen können, sind natürlich keine Gefahr für Kinder und Jugendliche. Dafür aber mal wieder die homosexuellen Sündenböcke, hier der Mitarbeiter des katholischen Sozialverbands Kolpingwerk. Allerdings sind Schwule wie er dabei für die Jugendlichen angeblich ungefährlicher, wenn sie ihre sexuelle Orientierung verheimlichen und "privat" halten (gegen die Neigung haben sie ja nix). Selbstverständlich sind heimlich Schwule, die man mit unangenehmen Enthüllungen behelligen kann, weniger erpressbar als "offen schwule Mitarbeiter", die nix zu verschweigen haben. Das ist ein ganzer Batzen unlogischen Zeugs. Hier muss die Theologie, die Kunst logische Fehler zu vertuschen, so einiges wieder ins Lot bringen.
    Bis dahin gilt: "Seelig sind, die da geistig arm sind, denn ihrer ist das Himmelreich" (Mt 5, Vers 3)
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#6 splattergayAnonym
  • 27.11.2006, 15:31h
  • Aber die Kirchen haben doch soviel ich weiß, Ausnahmeklauseln im Arbeitsrecht. Das steht z.b. ganz offen drin, daß Schwule o. Lesben, die eine eingetragene Partnerschaft eingehen, gekündigt werden. Außerdem gilt das Gleichstellungsgesetz auch nicht für die Kirchen.
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#7 StefanAnonym
  • 27.11.2006, 15:33h
  • Ich habe auch keine Probleme mit den Neigungen von Katholiken. Solange sie mich damit in Ruhe lassen und die Backen halten. Notfalls auch Backen hinhalten ;-)
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#8 SvenAnonym
  • 27.11.2006, 16:01h
  • Ich geb Semi recht.

    @Axel: Grundsätzlich hast Du irgendwie recht. Aber das muss ich schon sehr einschränken.
    Wir stimmen überein: Jeder kann sich im Internet darstellen. Jeder sollte sich im Klaren sein, dass das jeder sehen und im Zweifelsfall gegen einen benutzen kann.
    Tja und da sind wir schon beim Punkt.
    Warum sollte man jemanden mit etwas erpressen, was öffentlich bekannt ist, denn ein GR-Profil ist öffentlich.
    Gerade in der Jugendarbeit wäre es doch schön, wenn die Jugendlichen lernen, dass Schwule und Lesben ganz normale Menschen sind.
    Man muss nicht alles gutfinden, was andere machen, aber man muss sie als Person akzeptieren und bei einem Betreuer auch in ihrer Funktion respektieren.
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#9 redforceAnonym
  • 27.11.2006, 16:19h
  • www.kolping.de/grundinfos/adolf_kolping_5.html

    "Die gesellschaftlichen Verhältnisse hindern nach seiner Auffassung Menschen daran (zumindest behindern sie
    Menschen dabei), etwas aus sich etwas zu machen, all ihre Kräfte und Fähigkeiten zu entwickeln und die ihnen
    erreichbare berufliche und damit auch gesellschaftliche Stellung zu erreichen."

    Wie wahr, wie wahr...
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#10 MikelAnonym
  • 27.11.2006, 16:23h
  • Das Profil war harmlos
    Hier will der Arbeitgeber den Betroffen loswerden weil er schwul ist.
    Der Völklinger Kreis hat vergeblich versucht zu vermitteln
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