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  • 27. November 2006, noch kein Kommentar

Toronto (queer.de) - Erstmals haben die nordamerikanische Eishockey-Vereinigung "National Hockey League" (NHL) und das Team "Toronto Maple Leafs" die Erlaubnis erteilt, das sie in einem schwulen Spielfilm auftauchen dürfen.

In der Vergangenheit wurden Anfragen von Regisseuren immer abgelehnt, so das die Filmemacher auf fiktive Vereinsnamen und Teams zurückgreifen mussten. So zum Beispiel beim Sportfilm "Any Given Sunday" oder beim Action-Thriller "The Sum Of All Fears", ebenso bei "Brokeback Mountain". Der Verband und die Vereine achten sehr darauf, das ihr Logo und ihr positives Image nicht beliebig für andere Zwecke ausgenutzt wird.

In der schwulen Komödie "Breakfast with Scot" ist ein schwules Paar zu sehen, das plötzlich die Verantwortung für einen elfjährigen Jungen übernehmen muss, der bereits jetzt unübersehbar eine kleine Queen ist. Der Hauptdarsteller Tom Cavanaugh spielt einen ehemaligen Maple-Leaf-Spieler, sein Filmpartner ist in der Story Rechtsanwalt für das Team. In Amerika wird der Film voraussichtlich Ende 2007 anlaufen.

In der amerikanischen gay Community wird die Entscheidung der NHL als bemerkenswert registriert, weil es eine neue Offenheit im heterosexuell dominierten Profisport zeigt. Der Slogan der Maple Leafs – The Passion that Unites us all (Die Leidenschaft, die uns alle vereint) – bekommt damit eine ganz neue Bedeutung.

Die National Hockey League (NHL) ist die seit 1917 bestehende Eishockey-Profiliga in Nordamerika. Von den insgesamt 30 Teams sind sechs in Kanada und 24 in den USA beheimatet. Die Toronto Maple Leafs gehören zu den erfolgreichsten Mannschaften im nordamerikanischen Eishockey. (cw)