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Denver (queer.de) - Die Polizei von Denver hat Ermittlungen gegen den Ex-Callboy Mike Jones aufgenommen. Jones hatte Anfang des Monats weltweit für Aufsehen gesorgt, als er den Evangelistenführer Ted Haggard als seinen Kunden outete (queer.de berichtete). Haggard gab daraufhin die Affäre teilweise zu (queer.de berichtete) und will nun einen "Umpolungskurs" belegen. Die Polizei, die derzeit bereits gegen Haggard wegen Drogenkonsums ermittelt, interessiert sich nun auch für die Rolle von Jones. Er hat nach Angaben von Haggard illegale Drogen verkauft - Jones behauptet aber, er habe das Crystal Meth nicht selbst angeboten, sondern Haggard an einen Bekannten weitervermittelt. Außerdem ermitteln die Beamten wegen Prostitution, die in allen Staaten der USA außer in Nevada gesetzlich verboten ist. Jones' Anwalt David Lane sagte dem Regionalsender KUSA, dass sein Mandant nicht mit der Polizei reden werde: "Ein Aspekt des Outings war, dass er ein Objekt von Polizeiüberprüfung werden würde", erklärte Lane. "Ich habe die Polizei von Denver und die Staatsanwaltschaft informiert, dass Mike ihnen nichts zu sagen hat. Jeder Kontakt, den sie zu ihm haben wollen, geht über mich." (dk)



Haggard: Hohes Alter rettete mich vor Bisexualität

Der gefallene evangelikale Pfarrer Ted Haggard erklärte, er würde sich nur bisexuell fühlen, wenn er jung wäre - zudem habe er mit Callboy Mike Jones nie richtigen Sex gehabt.
"Geheilter" Ted Haggard wird Reality-TV-Star

Der frühere Evangelikalen-Chef Ted Haggard, der nach einer Callboy-Affäre zurücktreten musste, kehrt mit einer Reality-Show im US-Kabelfernsehen zurück in die Öffentlichkeit.