Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6033

Dublin (queer.de) - Ein vom irischen Justizministerium beauftragtes Gutachten empfiehlt die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften. Justizminister Michael McDowell sagte gestern in Dublin, diese "Civil Partnerships" sollten die gleichen Rechte wie die Ehe umfassen und würden die meisten Probleme lösen, die gleichgeschlechtliche Paare gegenwärtig haben. Auch das Adoptionsrecht soll enthalten sein. Es steht noch kein Termin fest, wann ein Gesetzentwurf ins Parlament eingebracht werden soll. Nach dem Gutachten sollten alle Paare, auch heterosexuelle, eine Lebenspartnerschaft eingehen können, wenn sie mindestens drei Jahre zusammengelebt haben oder Kinder großziehen. Die Öffnung der Ehe stehe laut Minister McDowell nicht zur Debatte, da die irische Verfassung bei der Ehe von Mann und Frau rede. Damit sei die Einführung der Ehe für Schwule und Lesben juristisch angreifbar. Homo-Gruppen nannten das Gutachten einen positiven ersten Schritt. Gleichberechtigung sei allerdings nur mit der Öffnung der Ehe garantiert. Nach einer neuen Meinungsumfrage befürworten vier von fünf Iren, dass Homo-Paare die selben Rechte wie Hetero-Paare haben sollten. Allerdings sprach sich eine knappe Mehrheit gegen das Adoptionsrecht aus. Im April hatte bereits Premierminister Bertie Ahern die Einführung der Homo-Ehe befürwortet, woraufhin das Gutachten in Auftrag gegeben wurde (queer.de berichtete). (dk)



#1 SvenAnonym
  • 29.11.2006, 16:11h
  • Wow, 4 von 5!
    Das sind wohl mehr als in Deutschland, vermute ich mal ganz pessimistisch.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 manni2Anonym
  • 30.11.2006, 09:55h
  • Genau, Deutschland hinkt schonjetzt hinterher. Schuld ist die Kanzlerin mit den kleinen Schritten. Ich meine Frau Merkel hat nicht nur kleine Schritte, das ist schon ein riesige Gebehinderung :)
  • Antworten » | Direktlink »