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  • 29. November 2006, noch kein Kommentar

London (queer.de) - Aids wird in 25 Jahren die dritthäufigste Todesursache auf der Welt sein, so eine Studie das medizinische Journal der "Public Library of Science". Mehr Menschen werden nur an Herzkrankheiten und Schlaganfall sterben. Gegenwärtig gibt es pro Jahr ungefähr 2,8 Millionen Aids-Opfer. Bis 2030 glauben die Wissenschaftler, dass weitere 117 Millionen Menschen der Immunschwächekrankheit erliegen werden. Falls neue HIV-Infektionen durch Aufklärung verringert werden können und mehr antiretrovirale Medikamente auch in Drittweltländern zu Verfügung gestellt werden würden, könnte diese Zahl in der optimistischsten Schätzung auf 89 Millionen begrenzt werden. "Was in der Zukunft passiert, hängt davon ab, was die internationale Gemeinschaft nun unternehmen wird", so Dr. Colin Mathers von der Weltgesundheitsorganisation zur AP. Dr. Richard Hays von der Londoner School of Hygiene and Tropical Medicine warnte davor, nur unkontroverse Methoden der Prävention zu propagieren: "Alles auf Enthaltsamkeit zu setzen, bringt gar nichts. Wir brauchen echte Strategien für echte Menschen", so Hays. Die Wissenschaftler haben für die Studie die Daten aus 100 Ländern ausgewertet. (dk)