Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6043

Denver (queer.de) - Die Online-Dienst "Gayghettos.com" hat eine Liste mit 21 aufsteigenden "Gay Ghettos" in den Vereinigten Staaten erstellt. Darunter sind unter anderem Hell's Kitchen in New York City und das Southend in Boston. Mit dem Begriff wird ein Stadtteil bezeichnet, der durch den Zuzug von Schwulen, Lesben und Transsexuellen verändert wird und sich zielgruppengerechte Geschäfte ansiedeln. Meist steigen dadurch die Immobilienpreise und das Viertel entwickelt sich zum Unterhaltungszentrum. Das Thema beschäftigt inzwischen in den USA Soziologie- und Geographie-Professoren. Beispiele der auch als "Gay Village" oder "Gayborhood" bezeichneten Stadtteile ist der Castro-Distrikt in San Francisco oder South Beach in Miami. In Deutschland ist das Phänomen weniger ausgeprägt, ein Beispiel hierzulande ist St. Georg in Hamburg.

Die "Up-and-coming Gay Ghettos": Hell's Kitchen (New York City), Near Northeast (Syracuse, Bundesstaat New York), New London (Bundesstaat Connecticut), South End (Boston), Canton/Highlandtown (Baltimore), New Hope (Bundesstaat Pennsylvania), Rehoboth Beach (Bundesstaat Delaware), Shaw (Washington), Washington Square West (Philadelphia), Midtown (Atlanta), NODA (Charlotte, Bundesstaat North Carolina), Oak Cliff (Dallas), Uptown (Tampa Bay), Andersonville (Chicago), Wicker Park (Chicago), East Side (Madison, Bundesstaat Wisconsin), The Third Ward/South Second (Milwaukee), Hilltop (Tacoma, Bundesstaat Washington), Northeast Broadway (Portland), Oakland (Bundesstaat Kalifornien), Stapleton (Denver). (dk)



#1 rudolfAnonym
  • 30.11.2006, 17:02h
  • Na toll! Jeder Minderheit ihr Ghetto, dann sind alle glücklich. Und was ist mir den Schwulen, Schwarzen etc. etc., die einfach als gleichberechtigte Staatsbürger mitten unter ihren Landsleuten leben wollen?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 hwAnonym
  • 30.11.2006, 18:13h
  • @ rudolph

    ..ach für die gibt´s die slums, kann man auch mauern drumrum bauen, wenn man die aussen lustig anmalt, ist´s schon kunst.

    "..Das Wachstum der Städte begann sich in den fünfziger Jahren zu beschleunigen; damals wohnte ein Drittel der Weltbevölkerung in Städten. Seither hat das schnellste Städtewachstum stattgefunden, das die Menschheit jemals erlebt hat, was die Zahl der Stadtbewohner immer näher an die der Landbewohner herangebracht hat. Heute stehen wir am Beginn eines neuen urbanen Millenniums, in dem die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten leben wird......Warum sind diese faszinierenden Tatsachen so wichtig? Weil wir auf einer urbanen sozialen Zeitbombe sitzen, die bald explodieren wird. Diese Bombe besteht aus Ungleichheit, Diskriminierung, Vorurteilen und Ausgrenzung, und alle diese Probleme verschärfen sich massiv in den übervölkerten Vierteln der weltweit rapide wachsenden Slums (die das meiste städtische Wachstum der Entwicklungsländer verzeichnen)..

    www.internationalepolitik.de/archiv/2006/november2006/schwie
    rige-neue-welt.html


    www.ccmep.org/2004_articles/palestine/ghetoo.jpg

    kunst aus der westbank

    www.cynical-c.com/archives/bloggraphics/wbwall.jpg
  • Antworten » | Direktlink »
#3 seb1983
  • 30.11.2006, 19:26h
  • Was im Dritten Reich noch Zwang war bei den Juden machen Schwule heute ganz freiwillig: Ghettos bilden, sich vom Rest der Gesellschaft abschotten, Deckel drauf und ruhe is! Wirkt ja fast wie ein Plan der katholischen Kirche...

    Ich werde mal nach dem Artikel suchen den ich mal gelesen habe als es um den bösen Begriff "Parallelgesellschaften" ging und in einem Absatz dazu auf die Homoszene eingegangen wurde...

    Also: Raus aus der Szene und rein ins Leben!!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 SvenAnonym
  • 30.11.2006, 19:58h
  • Ich glaube, der Begriff Ghetto wird hier doch in einer anderen Bedeutung als im 3. Reich verwendet. Ist wohl eher als schlecht gewählte Aliteration zu verstehen. Das sei aber mal dahingestellt.

    Was ist so ungeöhnlich daran, dahin ziehen zu wollen, wo man auf Leute mit gleichen Interessen trifft. So kann man sich relativ sicher sein, in einem angnehmen Umfeld zu leben. Steigende Immobilienpreise sind i.Ü. auch ein Indiz für höhere Lebensqualität. Aber gut "rein ins richtige Leben". Wie wärs z.B. mit einem netten Viertel mit überwiegend muslimischem Bevölkerungsanteil, einen "national-befreiten" Stadtteil im Osten (ich glaube, dass heisst wirklich so...) oder als Krönung eine klassiche Vorortsiedlung mit schnuckeligen Häuschen und Gartenzwergen, um das ganze zu toppen am besten noch in Bayern direkt neben der CSU Zentrale. Da wünsch ich mal viel Spass. Gerade letztere mögen meistens noch nicht einmal ihre jetzigen Nachbarn, weil die eine andere Schrankwand in Wohnzimmer stehen haben.

    Dann doch lieber da hin, wo man es etwas entspannter angehen lassen kann
  • Antworten » | Direktlink »