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Berlin (queer.de) - Der umstrittene Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche (CDU) hat mit einer Rede für Empörung gesorgt. Wie der Nachrichtensender n-tv meldet, sagte der 47-Jährige bereits im Juni bei einer Parteiveranstaltung im sächsichen Bernsdorf, dass Patriotismus wichtig sei, damit "Deutschland nie wieder von Multi-Kulti-Schwuchteln in Berlin regiert wird." Er sprach in diesem Zusammenhang zudem vom "Schuldkult". Das Zitat war erst jetzt bekannt geworden, nachdem sich ein CDU-Mitglied darüber beschwert hatte. Michael Kretschmer, CDU-Generalsekretär in Sachsen, distanzierte sich im Namen seiner Partei von den Äußerungen Nitzsches. Als Konservativer fühle er sich dadurch "beleidigt", so Kretschmer. SPD, Grüne und Linkspartei äußerten sich empört: Die Linke verlangte, dass Nitzsche sein Bundestagsmandat niederlegen müsse und attestierte ihm "lupenreine NPD-Positionen". Grünenchefin Claudia Roth nannte die Äußerungen "plumpen, widerlichen Populismus". Die SPD warf ihrem Koalitionspartner in Sachsen und im Bund vor, mit der Patriotismusdebatte bewusst "am rechten Rand zu fischen." (dk)



71 Kommentare

#1 OlafAnonym
  • 30.11.2006, 16:45h
  • Der Herr Nitzsche sollte sich mit dem Herrn Lafontaine aus dem Westen zusammentun. Die beiden sind ganz auf einer Wellenlänge!
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#2 hwAnonym
  • 30.11.2006, 16:52h
  • als es das gehege noch gab, war er noch in den wäldern. dorthin wurde er nach eos und nva geschickt. nach einigen jahren des jagens und sammelns übersprang er die stufe von ackerbau und viehzucht und wurde gleich töpfer. ob das für die bewußtseinsbildung gut war ?
    böse zungen sagen dort sei er für das dekor 3 zuständig gewesen.

    www.toepferei-barchmann.de/index1.html

    na ja, die cdu brauchte einen diplomierten.
    jetzt hat sie einen blamierten. bis 1990 partei- und harmlos. tröstlich finde ich, dass eer eine stasiüberprüfung garantiert problemlos übersteht.
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#3 antosAnonym
#4 annicAnonym
  • 30.11.2006, 16:57h
  • So weit ich weiß, steht das C für Christlich, oder? Und falls ich mich nicht irre, ist doch erste christliche Pflicht die Nächstenliebe!

    Womit wieder einmal bewiesen wäre, wie unsere Volkvertreter sich selbst disqualifizieren, sobald sie dann gewählt sind. Das schlimme ist, dass dieser Typ nur das sagt, was an tausenden von Stammtischen täglich mit gleicher, oder ähnlicher Wortwahl diskutiert wird und die wenigsten davon wählen NPD.

    Was tut man nicht alles um eine Schlagzeile zu bekommen? Wie man sieht, es funktioniert!
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#5 seb1983
  • 30.11.2006, 16:59h
  • Herr Nietsches Kommentar ist natürlich unter aller Sau.

    Schade dass man für etwas Patriotismus aber noch immer in die rechte Ecke gestellt wird.
    Die Debatte ob man denn nun stolz sein kann Deutscher zu sein hat bei meinen ausländischen Freunden jedenfalls nur Kopfschütteln verursacht. Typisch deutsch eben. Immerhin kann man dank der WM inzwischen wenigstens mal eine deutsche Fahne raushängen ohne als Neonazi zu gelten.
    Deutsche Fahne etc. sollten ein gesundes Nationalbewusstsein widerspiegeln und so den faschistischen Idioten als Zeichen weggenommen werden!
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#6 antosAnonym
  • 30.11.2006, 16:59h
  • Ähm:

    "Nach Angabe von Ohrenzeugen soll Nitzsche die Notwendigkeit von Patriotismus damit begründet haben, man brauche ihn, um endlich vom Schuldkult runterzukommen“ und damit „Deutschland nie wieder von Multikultischwuchteln in Berlin regiert wird“."

    Laut Wikipedia war das Juni 2006:

    de.wikipedia.org/wiki/Henry_Nitzsche
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#7 hwAnonym
  • 30.11.2006, 17:05h
  • @ olaf

    ich kenn zwar dein lieblingstümpelchen nicht, in das du deine steinchen wirfst,
    hätte aber nachdem ich davon ausgehe, dass du den artikel als sprachverdienender
    richtig gelesen hast, mal eine erläuterung
    zu der wahrnehmung von wellenlängen.
    gehst du nur nachts zu tümpel, so ganz ohne taschenlampe ? privatversichert ?
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#8 NedinAnonym
#9 TommyFLAnonym
  • 30.11.2006, 17:34h
  • Wieso will so einer anderen aufdrücken, wie sie zu leben haben?
    Gerade solche Typen, die sich mit solchen Reden wichtig machen, sind auch diejenigen, die ihre Frau betrügen.
    Ist es denn so schwierig, jedem selbst es zu überlassen, mit wem er glücklich wird? Ich lasse mir nicht von so einem Kerl mit seinen reichlich verschrobenen Ansichten aufoktroieren, wie ich mein Leben zu gestalten habe. Wenn der Herr Nietsche nicht mit der Homosexualität anderer leben kann, dann hat er ein Problem, nicht die anderen.
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#10 JensAnonym
  • 30.11.2006, 18:02h
  • Das das platte ostdeutsche Land genausowenig wie bayrische Bergdörfer zu den homosexuellfreundlichen Gegenden Deutschlands zählt ist keine neue Erkenntnis.
    Nur die Qualität des Populismus nimmt eine neue Form an erst sind es die arbeitscheuen auf unsere Kosten lebenden Ausländer dann die Schwulen die ja eh mehr Geld haben als der durchschnittliche Hartz IV Empfänger.
    Wenn nicht bald mal was sinniges gegen den braunen Mop bzw. das Gedankengut getan wird wird es kritisch.
    Jeder Mensch ist für selbst verantwortlich und keiner ist Schuld oder Unschuldig am eigenen Leid
    Es kann Umstände geben die einen in Situationen bringen die man nicht verschuldet hat nur was man daraus macht liegt an jedem selbst.
    Wie heißt es so schön "Hilf dir selbst dann hilft dir Gott" wenn das jeder weiß gibt es auch kein braunes Gedankengut mehr denn das ist dann überflussig
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