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  • 01. Dezember 2006, noch kein Kommentar

25 Jahre Depeche Mode. Endlich die besten Hits auf einer Scheibe: "The Best of Depeche Mode, Volume 1".

Von Carsten Weidemann

Nachdem sie seit nunmehr 25 Jahren die Popcharts unterwandern und pervertieren, haben sich Depeche Mode unbestreitbar als eine der größten Singles-Bands aller Zeiten etabliert. Von den Post-Punk-Electro-Wunderkindern der frühen 1980er zu topaktuellen Arena-Superstars avanciert, produzieren Martin Gore, Dave Gahan und Andrew Fletcher unverdrossen zeitlose und inspirierende Platten, die Fans aller Altersgruppen begeistern. Die fantastischen Songs dieser karriereumspannenden Retrospektive wandern ständig auf dem schmalen Grat zwischen Licht und Schatten, Liebe und Hass, Schmerz und Vergnügen. Dank aufgeweckter Synth-Pop-Nummern wie "New Life", "Just Can't Get Enough" und "See You" gelang Depeche Mode 1981 der große Durchbruch praktisch über Nacht. Mit ihren munteren Beats und ultra-sauberen Melodien rauschen diese glänzenden Electro-Meisterwerke immer noch wie unwiderstehlich frische Momentaufnahmen jugendlicher Leidenschaft und Begeisterung durch die Sinne - der Sound einer neuen, strahlenden Zukunft, die kurz hinter dem Horizont schwebt.

Nach Ausscheiden ihres ursprünglichen Songwriters Vince Clarke etablierte sich Martin Gore als treibende kreative Kraft hinter Depeche Mode. Mit einer zunehmend erfolgreichen Serie klanglich abenteuerlustiger Alben zählte die Band zu den ersten britischen Künstlern, die Sampler, geborgte Sounds und industrielle Texturen einsetzte. In Kombination mit Gores unfehlbaren Pop-Empfindsamkeiten kamen dabei bemerkenswerte Hitsingles - darunter die süffisante Mitsinghymne "People Are People", das metallische "Everything Counts" und die sadomasochistische Sozialsatire "Master And Servant" - heraus, allesamt sofortige Klassiker. Bis heute ist der Hitreigen nicht abgerissen. Erst 2005 erschien mit "Playing The Angel" ein weiteres packendes Album der Band. "The Best of Depeche Mode, Volume 1" bietet nun noch einmal die Gelegenheit, die großen Erfolge der Gruppe Revue passieren zu lassen.

1. Dezember 2006