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  • 04. Dezember 2006, noch kein Kommentar

New Orleans (queer.de) - Der berühmte "Black and White Ball" des Schriftstellers Truman Capote aus dem Jahr 1966 hat exakt 40 Jahre später eine Wiederholung erfahren. Allerdings fand die Neuauflage nicht im New Yorker Plaza Hotel statt, sondern im Hotel Monteleone in New Orleans. Das gesellschaftliche Großereignis wurde genutzt, um für die Schriftsteller und Autoren Geld zu sammeln, die von den Zerstörungen des Hurricans Katrina direkt betroffen waren.

Der offen schwule Truman Capote hatte am 28. November 1966 die New Yorker Künstlerszene zu einer extravaganten Maskenparty geladen. Er feierte die Veröffentlichung seines Romans "In Cold Blood", für den er mehrere Jahre recherchiert hatte. Die auf einem wahren Kriminalfall beruhende Geschichte machte Capote international berühmt.

Wie beim Originalball trugen bei der Neuauflage die Männer schwarze Anzüge und bis 22 Uhr schwarze Gesichtsmasken, die Frauen waren in weiß gekleidet und weiß maskiert. Auch beim Mitternachtsbüffet orientierte man sich an den zeitgenössischen Beschreibungen und servierte, was damals gegessen und getrunken wurde. Bei Eintrittspreisen von 150 US-Dollar pro Person und 250 Dollar für Paare blieb die Gästezahl allerdings mit 70 überschaubar. (cw)