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Riga (queer.de) - Janis Smits, Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte in Lettland, sagte bei einer Pressekonferenz, Schwule und Lesben seien keine Minderheit, da sie sich auch dafür entscheiden könnten, heterosexuell zu sein. Sie sollten "aufhören zu sündigen" und eine "normale sexuelle Orientierung" entwickeln, forderte der Politiker der radikalen "Ersten Partei Lettlands", berichtet "Baltic News". Homosexualität sei eine Folge menschlicher Zügellosigkeit, die den Menschen das ewige Leben kosten könne. Aus diesen Gründen dürfte es keine Schutzgesetze für Schwule und Lesben geben. Smits gilt als radikalster Gegenspieler der lettischen Präsidentin Vaira Vike-Freiberga. Auf ihren Druck hatte das Parlament eine EU-Richtlinie für den Diskriminierungsschutz von Lesben und Schwulen durchgesetzt (queer.de berichtete). (dk)



21 Kommentare

#1 DragonwarriorAnonym
  • 05.12.2006, 13:28h
  • vielleicht sollte mal EU-weit ein mindest-IQ für politiker festgelegt werden, dass würde uns manch dummdreisten schwachkopf ersparen...
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#2 manni2Anonym
#3 tux2006Anonym
  • 05.12.2006, 13:47h
  • @dragonwarrior: Hm, gute Idee! Dann wären auch so ein paar Typen aus unserem Land fällig:)
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#4 PeterAnonym
  • 05.12.2006, 13:52h
  • Das Schöne daran ist, man kann noch so blöd sein für die Karriere als Politiker reichts immer noch, überall auf der Welt..

    Ich freu mich auch immer, wenn sich solche Deppen Gedanken um mein "Seelenheil" machen. na Bravo-:))

    Peter
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#5 josefAnonym
#6 Axel BerlinAnonym
  • 05.12.2006, 16:01h
  • Das es in ehemaligen "Ostblockstaaten" soviele regierende Homogegner gibt, liegt einfach daran, dass die Abschottung im sowjetischen Einflußgebiet gegenüber dem Rest der Welt schlichtweg die freie kulturelle Entwicklung gehemmt hat.
    Zur kulturellen Entwicklung gehört m. E. auch die offene Akzeptanz von Minderheiten und die Auseinandersetzung mit diesen.
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#7 hwAnonym
  • 05.12.2006, 16:56h
  • Axel Berlin vertitt hier eine sehr läufige meinung, die jeglicher rationaler basis entbehrt.
    es ist vielleicht der versuch einen gegner
    mit den gleichen waffen zu schlagen, geht hier aber, wie auch sonst im leben, fehl.
    das erkenntnis- und rationalitätsscheue
    pack, das nach dem globalisierungsschock
    in diesen ländern die zukunftsängste der
    menschen mit rechts-, national- und religionspopulismus von den ursachen
    ihrer existenzkrisen abzulenken sucht, macht dies wie in allen anderen erdteilen auch.
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#8 OlafAnonym
  • 05.12.2006, 17:04h
  • @hw
    Ich stimme Axel Berlin zu, dass in den ehemaligen kommunistischen Staaten im Prinzip die Uhr angehalten wurde. Schau dir doch mal die Ex-Ostblockstaaten an: Dort herrscht ein Klima, wie es in (West-)Deutschland vor den 68ern geherrscht hat. Die haben das alles verpasst. Sogar Spanien, das bis in die 70er ebenfalls diktatorisch regiert wurde, hat inzwischen aufgeholt, bzw. uns überholt. Dort fiel wohl die Anpassung nicht so schwer.

    Nur weil du den Kommunismus toll findest, brauchst du doch nicht die Realitäten verdrehen.
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#9 Axel BerlinAnonym
  • 05.12.2006, 17:26h
  • @hw
    ein Stichwort hast Du eben auch selbst geliefert - Religionspopulismus.
    Woher kommt dieser? Der Bevölkerung der ehemaligen Ostblockstaaten erscheint die Religion als was besonderes, unerforschtes, ja bisher unerlebtes, was man durchaus mal durchleben oder ausprobieren kann.
    Im westlichen Europa haben wir uns im wesentlichen mit der Religion auseinandergesetzt. Für viele hier ist diese nicht mehr interessant bzw. kann uns nicht mehr beeinflussen.
    Das die Isolation durch die Sowjetunion grundsätzliche Wirkung in der unterschiedlichen sozialen Entwicklung der Staaten verursachte, erkennt man innerhalb des ehemaligen osteuropäischen Staatsgebildes. So wurde die Entwicklung in der DDR durchaus auch indirekt vom Westen beeinflusst, wobei ich mir bei den damaligen Bürgerrechtlern (mögliche Regierung in einer heute souveränen DDR) bestimmt weniger Homophobie, ja kaum eine vorstelle.
    Die beiden deutschen Staaten mussten immer drauf bedacht sein, die Vorteile des anderen teilweise zu kompensieren.
    Auch das geringe Interesse der Ostdeutschen an Religion mag teilweise daher rühren, sehr zum Erstaunen, da doch Mitteldeutschland eine sehr bedeutende Religionsgeschichte vorweist.
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#10 hwAnonym
  • 05.12.2006, 17:33h
  • @ olaf

    ..da es auf erden keinen kommunismus gibt, kann ich, du oder sonst wer, ihn auch nicht toll finden.
    ...ich weiß nicht wieso du so schnell im
    etikettieren bist ?

    ich tipp auf impfung. da gab´s bei arte letztens ne nette sendung über die jahrzehntelange majorisierung vermeintlich linker kritik.
    ..jeder der etwas ließt, was hier nicht auf lehrplänen steht oder von leerendem personal vorgefiltert wurde, gerät in einen diffusen kommunismusverdacht.
    rappelfix wird´s karusell aufgebaut, mit den pferdchen, der grenzdebile dorfbolschewik, der kaviarschwelgende salonkommunist, der lustfeindliche dogmatiker,
    der frustrierte radikalinski, der rotlackierte nazi, der kleine rote spinner, der verführte marx-guck-in-die-luft
    und ab und an die transe im wagenknecht-outfit. draufgehüpft wie der kleine cowboy und gejodelt wie beim rodeo. borat in germany.
    wenn man eine charaktere streicht, sind´s
    nur noch fünf. das würde sich für ein ambulantes theater eignen. vielleicht ein schwarzer
    handschuh mit fingerpüppchen drauf, da blieb dann eine hand für glühwein oder soja-milch frei
    und in der anderen tobt die fingerlaola für die weltweite verschwörung gegen den wert der ware
    arbeitskraft. vielleicht noch ein schwar-rot-goldenes pudelmützchen für die münzen.
    schön das du mir die fähigkeit unterstellst die realität zu verdrehen. das würde ich bei dir nicht so ohne weiteres.
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