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London (queer.de) - In Großbritannien und Nordirland haben sich 15.672 schwule und lesbische Paare in den ersten neun Monaten nach Einführung der Homo-Ehe das Ja-Wort gegeben. Die meisten "Civil Partnerships" zwischen Dezember 2005 und September 2006 wurden im Südwesten Englands geschlossen. Insgesamt gab es in England rund 14.100 Verpartnerungen, in Schottland 942, in Wales rund 537 und in Nordirland 109. Vor allem Ältere heiraten: So sind über ein Drittel der Ehe-Partner über 50, knapp die Hälfte ist zwischen 35 und 49 Jahre alt. 61 Prozent der Paare sind Schwule, 39 Prozent Lesben. Alan Wardle von der Homo-Gruppe Stonewall ist glücklich über die Entwicklung: "Wir freuen uns, dass die Zahl der Verpartnerungen weit höher ist als von der Regierung geplant." Die Behörden hatten die ersten 15.000 Verpartnerungen erst im Jahr 2030 erwartet, berichtet die Tageszeitung "The Times". In Deutschland gibt es keine einheitlichen Zahlen über eingegangene Homo-Ehen. Der Lesben- und Schwulenverband geht in einer optimistischen Schätzung von lediglich 20.000 Verpartnerungen nach fünf Jahren aus. Grund für die Zurückhaltung seien - anders als im Vereinigten Königreich - die eingeschränkten Rechte. In England und Wales haben Homo-Paare auch das Adoptionsrecht. (dk)