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London (queer.de) - Die Situation für Schwule im Irak verschlechtert sich dramatisch, gab gestern die Homo-Gruppe Outrage in London bekannt. Demnach würden in Säuberungsaktionen vor allem männliche Homosexuelle von paramilitärischen Einheiten innerhalb der Polizei entführt und getötet werden, berichtet Outrage-Sprecher Ali Hili, der noch während des Saddam-Regimes aus dem Land geflohen war. Die britische Gruppe unterstützt schwul-lesbische Organisationen im Irak. Hili berichtet, dass fünf schwule Aktivisten in Bagdad sogar während einer Telefonkonferenz mit London am 9. November entführt worden seien. "Plötzlich hörten wir viel Lärm, dann brach die Verbindung ab", erinnert sich Hili. Von den fünf Männern im Alter zwischen 19 und 27 Jahren habe danach niemand mehr etwas gehört. Sie hatten versucht, sichere Zufluchtstätten für Schwule, die sich vor den Todesschwadronen verstecken wollen. Hili erzählt auch von der Gefahr, ein solches "Safe house" zu bieten. So gebe es einen Bericht von zwei Lesben, denen in Nadschaf in ihrer eigenen Wohnung die Kehle durchgeschnitten wurde. Auch deren Baby sei getötet worden. Die beiden hatten schwule Männer vor den Todesschwadronen versteckt. Andere Opfer der radikalen Teile der Polizei seien auch Menschen, die westliche Musik hörten, Alkohol tränken, tanzten oder einen sunnitischen Namen hätten. (dk)



#1 Tux2006Anonym
  • 07.12.2006, 17:43h
  • "......Andere Opfer der radikalen Teile der Polizei seien auch Menschen, die westliche Musik hörten, Alkohol tränken, tanzten oder einen sunnitischen Namen hätten....."

    hm, was hatte Annan neulich gesagt?

    Also mal ganz ehrlich, erst überfallen die USA einen International anerkannten Staat, nur um ans Öl zu kommen, dann schlachtet sich die Bevölkerung seit Jahren gegenseitig ab & nun wollen die USA ihre truppen unter zuhilfenahme der Deutschen!! aus dem Irak abziehen.

    Was ist das für ein verhalten, sie nun einfach ihrem schicksal zu überlassen??
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#2 TorstenAnonym
  • 07.12.2006, 18:05h
  • @ tux2006:

    Stimme Dir vollkommen zu in dem, was Du sagst. Wundert mich nicht weiter, wie sich die Situation von Schwulen im Irak verschlechtert, alles dort verschlechtert sich mit jedem Tag, das totale Chaos, verursacht von den "freiheitsliebenden" Staaten der Welt. Warum sollte es den Schwulen im Irak besser gehen als allen anderen Menschen dort? Wir fordern doch Gleichberechtigung...
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#3 SvenAnonym
  • 07.12.2006, 19:15h
  • Auch wenn ich meinen beiden Vorrednern in weiten Teil recht gebe, so ist es doch etwas zu kurz gefasst den Amis die Schuld für den Bürgerkrieg zu geben.
    Schließlich wurden die inneren Konflikte nicht von Außen gefördert, sondern vom Saddam-Regime.
    Die Amis haben den Staat zerstört, nun müssen sie ihn auch wieder aufbauen und es irgendwie schaffen, die Bevölkerung an einen Tisch zu bekommen, damit sie Bürger werden.
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#4 hwAnonym
  • 08.12.2006, 10:59h
  • Man kann Kofi Annan - leider - kaum widersprechen, wenn er postuliert, die Lage für den Einzelnen habe sich seit dem Einmarsch dramatisch verschlechtert.

    also auch für j e d e n schwulen.

    das wird so bleiben bis die waffen-us ihren
    rückzug à la vietnam in slow-motion, bagdad-saigon wäre eine strategisch dumme retraumatisierung, die weitere raubzüge behindern würde, organisiert hat.
    saddam=hitler ?
    nein, der war immer schon pol pot. ein gehätscheltes monster, solange es amerikanischen intweresen diente.
    das kriegsgeschäft hat bis zum seit beginn bis zum 2.12.06 ein volumen von
    347 milliarden us-dollar. die gewinner stehen schon fest. bei der bezeichnung
    sieger und unterlegener wird man sich noch eine sprachreglung einfallen lassen.
    ist für den aktienmarkt aber nicht so interessant.
    ach gestorben, ja "gestorben" wurde auch:
    Eine im Oktober 2006 von britischen Medizin-Journal „The Lancet“ veröffentlichte[36] und von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore durchgeführte Studie geht von 392.979 bis 942.636 zusätzlichen Todesfällen im Irak durch Kriegsfolgen aus, was bei einem Mittelwert von 654.965 Toten rund 2,5 Prozent der Bevölkerung entspricht. Erneut wird, wie bei den vorherigen Studien, darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse der statistischen Methode ungenau seien, allerdings wurden deutlich mehr Menschen als bei vorangegangenen Umfragen erfasst.

    hat jemand hier aktien ?
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#5 seb1983
  • 08.12.2006, 12:04h
  • In elterlichen Aktienfonds sind unter anderem auch US-Rüstungskonzerne vertreten. Die machen sich nicht schlecht soviel ich weiß....
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#6 madridEUAnonym
  • 08.12.2006, 13:14h
  • @hw: Die Sterberate irakischer Bürger seit dem US-Überfall deckt sich ungefähr mit der Information meiner amerik. Busenfreundin in New York. Es gibt also auch noch Amis, die sich nicht nur um die sich dagegen winzig ausmachenden 3000 amerikanischen Opfer sorgen.
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