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Montréal (queer.de) - Die Outgames Montréal haben Insolvenz angemeldet. Die Organisatoren haben derzeit Schulden in Höhe von zwei Millionen kanadischen Dollar (1,3 Millionen Euro). Ursprünglich hatten sie einen Gewinn von 200.000 Dollar vorhergesagt. Die Provinz Québec hatte das Event, das vom 26. Juli bis zum 5. August ausgetragen wurde, mit über drei Millionen Dollar unterstützt. Outgames-Vorsitzende Marielle Dupéré führt die Insolvenz dennoch auf fehlende öffentliche Unterstützung und die fast zur gleichen Zeit stattfindenden Gay Games in Chicago zurück. "Wir bereuen nichts", so Dupéré. Der TV-Sender CBC berichtet, dass nach wie vor viele Rechnungen nicht bezahlt worden seien. So erzählt Matthew Smith, der mit seinem Partner das Boot-Rennen mitorganisiert hat, dass die Outgames ihm noch über 6.000 Dollar schuldeten: "Die Organisatoren sind verantwortlich für diese Misere, die hätten das ganze besser durchplanen müssen", so Smith. (dk)



#1 MikeAnonym
  • 08.12.2006, 17:17h
  • Schade, aber nicht überraschend. Die EIntrittspreise zu den ganzen Events war einfach astronomisch und viele sind deshalb nicht hin.
    So wurde einem zwar ein kostenloses Ticket für die Eröffnungs- oder Abschiedsparty versprochen, man bekam dann aber nur ein Ticket für die Party 1 Tag vor der Eröffnung und die Partys hätten dann über 80 Euro gekostet ... Wohlgemerkt nur der Eintritt, nix sonst.
    Auch die Sportveranstaltungen haben alle Extra gekostet. Und zwar keine 5 Euros sondern eher 20-50 Euros. Und das für Amateursport.
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#2 JohnboyHUAnonym
  • 09.12.2006, 00:39h
  • Na wer kommt auch schon auf die Idee zwei Großveranstaltungen parallel relativ nahe beiander mit der gleichen Zielgruppe zu veranstalten. Da muss man ja kein Eventmanager sein, um vorher zu wissen, dass die Sache in die Hode gehen muss.
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#3 MikeAnonym
  • 09.12.2006, 22:43h
  • @JohnboyHU: Das war vermutlich nicht derHauptgrund. Die Teilnehmerzahl war ja sogar größer als erwartet. Der Verlustbringer dürfte die Annahme gewesen sein, daß man auch mit vielen Zuschauern gerechnet hat. Aber mal ehrlich, wer schaut sich Amateure für 50 Euro Eintritt an?
    Und die kostenlosen Events waren brechend voll.
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