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Die No-Doubt-Sängerin und Stilikone präsentiert ihr zweites Solo-Album. Die Amerikaner feiern sie bereits als neue Homo-Queen.

Von Jan Gebauer

Das amerikanische Magazin "The Stranger" feierte die Lady nach ihrem Album Debüt "Love, Angel, Music, Baby" bereits als kommende Homo-Ikone. "gay.com" streamte ihre aktuelle Single "Wind it Up" als Kracher der Woche exklusiv als einziges amerikanisches Schwulenmedium. Und ihr extravaganter Kleidungsstil, die Amis sagen dazu gerne "camp" (frei übersetzt: "Kitsch"), war ohnehin ein Pluspunkt um bei vielen Schwulen zu punkten. Gwen Stefani, neben ihrer phänomenalen Solo-Karriere auch Leadsängerin von No Doubt ("Don’t Speak"), hat sich mit Hits wie "What You Waiting For?" (2004), "Rich Girl" und "Hollaback Girl" (2005) allerdings nicht nur schwule Fans ersungen, sondern weltweit Spitzennotierungen und fette Verkäufe eingefahren. Ihr Album-Debüt verkaufte sich insgesamt acht Millionen Mal und selbst Hollywood konnte der platinblonden, grell geschminkten Stefani nicht wiederstehen. In Martin Scorseses Film Aviator (2004) verkörperte Stefani die legendäre Schauspielerin Jean Harlow und spielte neben Leonardo DiCaprio, Cate Blanchett und Kate Beckinsale.

"Es ist definitiv ein weiteres Dance-Album, aber der Sound hat sich sehr verändert", verrät die Grammy-Gewinnerin über ihr neues Album "The Sweet Escape". "Der Sound ist sehr 'now'. Es ist zeitgemäß, melodisch und nicht so retrolastig." Stefani schlägt auf "The Sweet Escape" neue Töne an. Schon auf der ersten Single, dem von den Neptunes produzierten Track "Wind It Up", überrascht sie mit satten Beats und gewieften Jodeleinlagen. Losgelöst von gängigen Vorstellungen wirbelt der Blondschopf verschiedenste Stile und Elemente durcheinander und gibt uns noch einen Ratschlag mit auf den Weg: "You got to let the beat get under your skin. You got to open up and let it all in. Once it gets in, the poppin beginns." Auf "The Sweet Escape" sind wieder Pharrell Williams, Nellee Hooper und Tony Kanal als Produzenten und Co-Writer vertreten. Aber auch Akon und Keane-Bandleader Tim Rice-Oxley haben Frau Stefani im Studio einen Besuch abgestattet. Im April 2007 startet die Amerikanerin ihre Solo-Tournee in den USA - Europa soll schon bald folgen. Dann werden auch sicher viele Schwule an den Ticket-Kassen stehen.

8. Dezember 2006



#1 FrankieAnonym
  • 13.12.2006, 11:52h
  • Das hier ist mal wirklich neu und originell.
    Endlich mal keine Retro-Scheiße !
    Hoffe, von Gwen hört man noch mehr.
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#2 seb1983
  • 13.12.2006, 12:33h
  • ich finds einfach nur lächerlich andauernd irgendwelche Sänger zu "Homoikonen" auszurufen. Wenn die Musik gefällt ok, wenn nicht dann eben nicht.
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