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Los Angeles (queer.de) - Eine amerikanische Aids-Hilfe hat Pfizer kritisiert, weil der Pharmakonzern in Homo-Magazinen aggressiv für Viagra werbe. Die Aids Healthcare Foundation argumentiert, dass Pfizer die blauen Pillen als Freizeitdroge anpreise und damit zur Ausbreitung von HIV beitrage. Dazu hat die Gruppe Anzeigen in Homo-Magazinen in New York und Los Angeles gebucht, Veröffentlichungen in Südflorida und San Francisco sollen folgen. Auf der Anzeige ist ein Rezeptblock zu sehen, auf dem geschrieben steht: "Viagra kombiniert mit Crystal Meth ist das Rezept für eine HIV-Infektion." Crystal Meth ist eine in der US-Homoszene äußerst populäre, enthemmende Droge. Mit ihr ist es allerdings schwieriger, eine Erektion zu halten. "Der Versuch von Pfizer, Viagra nur als Mittel anzupreisen, das sexuelle Leistungsfähigkeit steigert, ist unverantwortlich", argumentiert Michael Weinstein, Präsident der Aids Healthcare Foundation. "Viagra ist eine Medikament gegen eine Krankheit, nicht, um das 'Sexleben zu verbessern', wie Pfizer in seinen Anzeigen sagt." Für verschreibungspflichtige Medikamente gibt es in den USA kein Werbeverbot wie in Deutschland. (dk)



Jake Gyllenhaal braucht kein Viagra

In der Komödie "Love and Other Drugs" spielt der sexy Star einen (leider heterosexuellen) Pharma-Vertreter, der mit den blauen Pillen reich wird.
Mehr Geschlechtskrankheiten bei Viagra-Konsum

Viagra-Konsumenten über 40 erkranken mehr als doppelt so häufig an sexuell übertragbaren Krankheiten als eine Vergleichsgruppe.
Preissturz bei Potenzpillen

In der Schweiz wurden die Pharma-Platzhirsche wegen Preisabsprachen mit abtörnenden Geldstrafen belegt. Nachahmer und Generika sind derweil auf dem Vormarsch.
#1 CarstenFfm
  • 12.12.2006, 17:13h
  • Aha, lieber nicht soviel poppen. Das ist das beste Mittel gegen AIDS???

    Da hat aber jemand ein Argumentation, die könnte auch von der katholischen Kirche kommen.
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#2 SvenAnonym
  • 12.12.2006, 17:54h
  • Es geht hierbei wohl nicht um das "viele Poppen", sondern um das hemmungslose.
    Das Gehrin sollte nicht allzu lange blutleer gehalten werden ...
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#3 CarstenFfm
  • 12.12.2006, 18:05h
  • Hemmungslos poppen ist die eine Sache, verantwortungslos (also unsafe) poppen die andere.
    Man durchaus das Eine tun und das Andere lassen.
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#4 SvenAnonym
#5 PeterAnonym
  • 13.12.2006, 07:37h
  • Unsere Moralapostel! Wenn doch immer alles nur sooo einfach wäre. Einige sollte hier nicht immer mit dem moralisch hochgehaltenen Zeigefinger auf die dummen, nur sexorientierten "anderen" Schwulen zeigen. Auch dies zeugt nicht immer von von christlicher Nächstenliebe.

    Eure "coolen" Abhandlungen von Sexualität find ich hier manchmal auch nur zum kotzen.

    Peter
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#6 BIGBUTTAnonym