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  • 13. Dezember 2006, noch kein Kommentar

Washington (queer.de) - San Francisco ist das "gay-friendliest"-Reiseziel in den Vereinigten Staaten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter amerikanischen Schwulen und Lesben im Auftrag des Reiseverbandes Travel Industry Association. Nach der kalifornischen Metropole folgen Key West (Florida), New York City, Fire Island (ein Teil Long Islands bei New York), Provincetown, Los Angeles sowie Miami-South Beach. In Kanada führt Montréal die Liste an, dicht gefolgt von Toronto, Vancouver, Québec-Stadt, Victoria und dem Grenzort Niagara Falls. Rund die Hälfte der Befragten gaben an, es sei ihnen wichtig, ob ein Reiseziel "gay-friendly" sei - als Beispiel nannten die meisten, ob es in ihrer Destination möglich ist, ohne Angst Händchen zu halten. Ein Drittel der Schwulen, aber nur ein Sechstel der Lesben, nannten "Gay Nightlife" als wichtigen Indikator für für "Gay-Friendlyness". Schwule tendierten ferner dazu, mehr Geld für ihren Urlaub auszugeben als Heterosexuelle oder Lesben. So investierten allein reisende Schwule im Schnitt 800 Dollar (600 Euro) in einen Trip, Heteros aber nur 540 Dollar (405 Euro). Das Meinungsforschungsinsstitut Harris Interactive befragte in dieser Erhebung repräsentativ 2.020 Schwule und Lesben und 1.010 Heterosexuelle. In den USA versuchen sich derzeit mehr Reiseziele als "gay-friendly"-Destinationen im Markt zu behaupten. So startete letzten Monat das nicht gerade als homofreundlich geltende Dallas in Texas eine Kampagne, um Homo-Touristen anzulocken (queer.de berichtete). (dk)