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Der neue Bildband "Black 4" zeigt schwarze Körper, wie sie erotischer und faszinierender nicht sein könnten.

Von Jan Gebauer

Nach dem großen Erfolge der ersten drei "Black"-Bände präsentiert Janssen Publishers innerhalb weniger Monate bereits eine neue Ausgabe der Reihe.

Wieder zeigt der Verlag eine ausgewogene Mischung diverser Fotografen, die Schwarzafrikaner in all ihrer Schönheit und Natürlichkeit offenbaren. Dabei könnten die Stile nicht unterschiedlicher sein. Christopher Cushman zum Beispiel lebte viele Jahre in Detroit und fühlte sich besonders von der Motown-Ästhetik der sechziger und siebziger Jahre angezogen. Seine Modelle strahlen eine unbekümmerte Erotik ist, selbst wenn sie kaum nackte Haut zeigen.

Nicht minder faszinierend ist die Fotokunst von Leonard Zett. Er liebt es direkter und zeigt die Männer freizügig, ohne dabei in eine peinliche Fleischbeschau abzudriften: "Für mich ist Erotik ganz eng mit Niveau verknüpft. Das strahlen auch meine Fotos aus."

Der Deutsche Peter Flinsch darf mit seinen 86 Jahren getrost zu den erfahrensten und beständigsten Malern männlicher Akte gezählt werden. Seine Bilder zeigen höchst eigenwillige Körperhaltungen und überraschen insbesondere durch das gewagte Farbenspiel. Außerdem mit dabei: Arthur O. Mantle, Kenn Duncan und James Passy.

Black 4 – The African Male Nude in Art Photography, Großformat 24 x 33 cm, Janssen Publishers, ISBN 1919901310, 19,95 Euro (erhältlich im schwulen Buchhandel)

26. Dezember 2006