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New York (queer.de) - 42 Prozent der 600.000 bis 1,6 Millionen jugendlichen Obdachlosen in den Vereinigten Staaten sollen schwul, lesbisch oder transsexuell sein. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Homo-Gruppe National Gay and Lesbian Task Force und der Obdachlosen-Hilfsorganisation National Coalition for the Homeless. Der Bericht "Eine Epidemie der Obdachlosigkeit", der gestern im New Yorker Stadtrat vorgestellt wurde, analysiert Regierungsstatistiken und Populationsstudien. Demnach sei mehr als ein Viertel der schwul-lesbischen Jugendlichen von ihren Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten nach dem Coming-out vor die Tür gesetzt worden. Einmal auf der Straße, seien diese Unter-21-Jährigen besonders gefährdet, eine psychische Störung auszubilden oder sich Krankheiten wie Aids einzufangen. Viele würden sich dann prostituieren, um an einen sicheren Ort schlafen zu können. Daher müsste es mehr Notunterkünfte speziell für Schwule und Lesben geben. So stünden in der Metropole New York derzeit nur 65 Betten speziell für homosexuelle Obdachlose zur Verfügung. (dk)



21 Kommentare

#1 simonAnonym
  • 15.12.2006, 14:40h
  • Wow... hätte ich niemals gedacht, das man als Schwuler so schnell in den sozialen Abstieg kommt...
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#2 tux2006Anonym
  • 15.12.2006, 15:21h
  • In einer Gesellschaft, die so stark von Religiösem Fundamentalismus durchzogen und von Neoliberal-Konservativem Gedankengut durchtränkt ist, ist das auch nicht anders zu erwarten.

    Denn in einem Land, in dem es nicht einmal die minimalsten Sozialen absicherungen wie Krankenversicherung gibt, in dem Menschen nur nach Kostenfaktoren gesehen werden, wird sich daran auch nichts ändern.

    Wenn es bei uns mit dem Neokonservatismus und Übergang von der Demokratie zur Diktatur weiter geht, wird es bald ähnlich aussehen.
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#3 joshAnonym
  • 15.12.2006, 15:44h
  • wer glaubt eigentlich ernsthaft, das die zustände hier anders sind? es wird nur verschwiegen....
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#4 SvenAnonym
  • 15.12.2006, 16:10h
  • Tja, das eine sind die bösen Eltern, das andere aber auch die tolle Gay-Community.
    Da zählt nämlich auch nur das Geld und die Schwanzlänge.

    Wer glaubt eigentlich noch, dass Schwule generell selbstlos anderen Schwulen helfen?
    Die sind doch in der absoluten Minderheit!
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#5 manni2Anonym
  • 15.12.2006, 17:15h
  • Schuld ist die religiöse Rechte in den USA...
    man sieht was aus dem Exalkoholiker Bush geworden ist!!!
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#6 DanielAnonym
  • 15.12.2006, 17:22h
  • @ 3: Die Zustände sind wesentlich anders. In Deutschland akzeptieren 60 % aller Eltern die Homosexualität ihres Kindes sofort.
    20 % später.

    Der Rest ignoriert es einfach, nur 5 % können es nicht akzeptieren.

    Auch wenn Deutsch immer alles gerne schlecht reden, man muss es auch nicht übertreiben, oder?
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#7 tux2006Anonym
#8 tux2006Anonym
#9 hwAnonym
  • 15.12.2006, 19:21h
  • ..und es soll ja in den usa in jeder hinsicht
    wesentlich kälter sein, als in skandinavien..
    ..den hinweis auf die akzeptanz durch eltern, find ich nett. der schwule braucht den
    sozialstaat. der arme zum würdigen leben,
    der betuchtere für den genuss von freiheiten, gewachsen in einem sozial entspannten klima und der reiche, um sich in beiden gruppen zu hause noch was nettes aussuchen zu können.

    es gibt in amerika ca. 2 millionen hungernde schwule.

    alle macht den elchen !!!
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#10 Jochen61Anonym
  • 15.12.2006, 19:23h
  • @ Simon
    Sozialer Abstieg ist heute in Zeiten von Hartz IV kein großes Problem mehr werde mal aus einem gut dotiertem Job raus arbeitslos und finde binnen einem Jahr nix neues. Ein Jahr ist schneller vorbei als man meint und man ist in der Unterschicht so Abstürze habe ich zur Zeit mehr wie einen im Freundeskreis
    @ Sven
    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern in denen die "Szene" zusammenhielt wo der Mensch noch zählte und nicht die berühmten 20 cm und das Gucci oder D&G Outfit wo man auch mit unhippen Klamotten akzeptiert wurde weil der Mensch im Vordergrund steht. Die heutige Generation von jungen Schwulen ist stellenweise kalt und egoistisch geworden das es mir vor meinem eigenem Neffen (der auch schwul ist) und seiner Einstellung graut. "Zu mir ist keiner nett warum soll ich es sein ?" Da wird lieber über Äußerlichkeiten geplenkelt als über den Kern. Irgendwie habe ich im Moment eh den Eindruck das mein Freundeskreis und ich mit unseren Werten zu einer austerbenden Rasse gehören. Aber was ist falsch daran sich für einen anderen Menschen egal ob ich ihn sexuell attraktiv finde oder nicht zu interessieren und ihm ein Mindestmaß an Respekt entgegen zu bringen ?

    Es wundert mich in sofern wirklich nicht das soviele Jungs plötzlich auf der Straße stehen und gottverlassen sind nicht wissen wohin und woher und irgenwelche "guten Onkels" nutzen die Not dieser "Kinder" aus um ihr eigenes Bedürfnis nach Zuneigung zu befriedigen aber ob das für beide Seiten ein gutes Geschäft ist ziehe ich stark in Zweifel.
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