Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6142

Paris (queer.de) - Die Franzosen unterstützen mehrheitlich die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben. Einer Ipsos-Umfrage zufolge wollen 62 Prozent gleichgeschlechtliche Hochzeiten zulassen - 37 Prozent sind dagegen. Allerdings lehnt eine Mehrheit das Adoptionsrecht für Homo-Paare ab: 55 Prozent sagten "non", 45 Prozent unterstützten die Forderung schwul-lesbischer Aktivisten. In Frankreich gibt es seit 2000 den Pacte civil de solidarité, der allen nicht-verheirateten Paaren unabhängig von ihrem Geschlecht offen steht. Wie die Eingetragenen Partnerschaften in Deutschland enthält der Zivilpakt aber nur eingeschränkte Rechte. Ségolène Royal, die designierte sozialistische Präsidentschaftskandidatin, hat im Falle eines Wahlsieges bereits angekündigt, die Ehe öffnen zu wollen (queer.de berichtete). Ihr wahrscheinlicher Herausforderer, der konservative Innenminister Nicolas Sarkozy, lehnt das jedoch ab (queer.de berichtete). (dk)



#1 BayernlandAnonym
#2 manni2Anonym
#3 seb1983
  • 15.12.2006, 19:43h
  • mal an alle Statistikliebhaber (oder sagt man heute statisikophilen, es sollte mal ein Gegengewicht zum inflationär gebrauchten Suffix "phob" aufgebaut werden):

    Gibt es in Deutschland ebenfalls Umfragen wieviel % für eine Öffnung der Ehe wären??
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Georgios!Anonym
  • 16.12.2006, 03:31h
  • Vive la France! :-))) Obwohl man an der Meinung zur Homo Adoption wohl noch was tun muss, aber das wird sich bestimmt automatisch ändern wenn Schwule/Lesben endlich heiraten dürfen und damit ihre Ehe auch offiziellen Status hat, wie sich das gehört in einem modernen Land! Gibt es darüber in Deutschland eigentlich auch Statistiken?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FloAnonym
  • 16.12.2006, 11:09h
  • Man kann nur hoffen, dass die Ehe in Frankreich möglichst bald geöffnet wird! Je mehr Staaten, desto besser! (Und desto mehr wird den Ewiggestrigen auch aufgezeigt, dass ihre Schein-Argumente nicht zutreffen.)
  • Antworten » | Direktlink »
#6 leoAnonym
  • 18.12.2006, 10:05h
  • Wie stehen denn die Chancen im Moment, dass die Sozialisten in Frankreich an die Macht kommen?
    Warum muss man immer von der Öffnung der Ehe reden. Ich brauche den Begriff Ehe nicht - mir würde es schon reichen mit einer Verpartnerung den gleichen Rechtsstatus zu erreichen - ja ich weis es ist eine Wortglauberei, aber wenn man das Wort EHE von Anfang an aus der Diskussion gelassen hätte, wären wir bestimmt schon weiter.
    Die Ehe ist doch rechtlich gesehen in der heutigen Zeit ein Versorgungspakt - also eine Reihe von Gesetzen, die die verschiedenen Ansprüche in Form von Rechten und Pflichten regelt, deshalb ist der Gang zum Standesamt vor dem Gang zur Kirche Pflicht und die Ehe wird von einem Beamten vollzogen - es wird somit ein rechtsgültiger Vertrag geschlossen.
    So wie es von verschiedenen konservativen Kreisen dargestellt wird – die Ehe ist Keimzelle der Familie – ist deren Sicht. Wenn dies so wäre, würde es doch für die Ehe ausreichen, nur in die Kirche zu gehen und sich trauen zu lassen.
    So nach dem kleinen Ausflug über den Begriff Ehe und Recht wieder zurück zum eigentlichen Thema – glaube in Deutschland gab es auch schon Umfragen, die von den Ergebnissen in unserem Nachbarland fast gleich aussahen. Aber was nützt die Meinung der Bevölkerung, wenn diese von ihren gewählten Vertretern nicht ernst und wahr genommen wird.
  • Antworten » | Direktlink »