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St. Gallen (queer.de) - Die Aids-Hilfe St. Gallen-Appenzell hat am vergangenen Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital St. Gallen HIV-Tests in einer Sauna für schwule und bisexuelle Männer durchgeführt. Dies war schweizweit die erste Aktion dieser Art. Im St. Galler Badehaus "Mann-o-Mann" ließen sich rund 25 Saunabesucher auf HIV sowie auf Syphilis testen – freiwillig und bei Selbstkosten von 50 Franken (knapp 30 Euro). Von den Untersuchten waren alle HIV-negativ, freuten sich die Veranstalter. Mit den Tests vor Ort will man näher an die Betroffenen herankommen, so die Aids-Hilfe. Denn die Infektionsrate bei homosexuellen Männern in der Schweiz habe sich in den letzten drei Jahren verdoppelt. "Die Saunabesucher zeigten große Akzeptanz und Interesse", zog Pietro Vernazza, Leiter der Infektiologie am Kantonsspital St. Gallen, eine positive Bilanz der Aktion. Künftig sollen solche Tests monatlich durchgeführt werden. (cw)



14 Kommentare

#1 tux2006Anonym
  • 16.12.2006, 10:21h
  • Gibt es in der Schweiz keine gestzliche Krankenversicherung, die die Kosten trägt? Weil 30€ sind doch ne stange geld....

    Ansonsten finde ich, dass das eine sehr gute Idee ist, wenns denn nicht ne eintagsfliege bleibt und es weiter durchgeführt wird.
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#2 HampiAnonym
  • 16.12.2006, 13:32h
  • @tux2006: Natürlich gibt es in der Schweiz eine gesetzliche Krankenversicherung,nur ist sie halt, im Sinne der Eigenverantwortung des Bürgers,nicht so komofortabel in der Schweiz. Vorsorgeuntersuchungen sind meist selbst zu bezahlen,und bei uns muss man auch den Zahnarzt selbst bezahlen! Ist das in Deutschland nicht viel bequemer,wer zu faul ist seine Zähne zu putzen,und dann Karies kriegt,bezahlt ja dann alles die Krankenkasse?
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#3 tux2006Anonym
  • 16.12.2006, 14:18h
  • hampi: das mit den zähnen ist natürlich ein ziemlich primitives beispiel.

    es gibt auch erkrankungen, die vererbt werden können, auch im zahnbereich...

    Und, wer viel in die kasse rein zahlt, soll auch viel rausbekommen..

    zumal wir es auch schon so haben, das man fürt viele leistunmgen selbst aufkommen muss. nur, wenn eine vorsorgeuntersuchung geld kostet, dann geht auch keiner mehr hin.
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#4 redforceAnonym
  • 16.12.2006, 19:45h
  • "Und, wer viel in die kasse rein zahlt, soll auch viel rausbekommen.." - ich sehe, du hast das Kassen-/Versicherungsprinzip verstanden *lol*

    Nein, im Ernst, es soll auch jemand, der fast gar nix einzahlt, im Krankheitsfall eine teure Behandlung bekommen und einer, der sein Leben lang Unsummen einzahlt, soll doch froh sein, wenn er nichts davon wieder zurück bekommen muss (sondern gesund bleiben darf).
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#5 Axel BerlinAnonym
  • 16.12.2006, 20:21h
  • " nur, wenn eine vorsorgeuntersuchung geld kostet, dann geht auch keiner mehr hin."

    mein lieber tux2006:

    man könnte nun sagen:
    nur wenn was zu essen geld kostet, dann ißt doch keiner mehr.

    Wo ist der Unterschied zwischen der Vorsorgeuntersuchung und dem Essen?
    Es gibt keinen. Beide verhindern den Tod.
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#6 retoAnonym
  • 16.12.2006, 21:15h
  • hampi... du bist ein idiot (liebevoll gemeint;-) es sollte bei uns in der schweiz hinlänglich bekannt sein, dass man NIE mit deutschen über das thema schweiz&geld diskutieren sollte... den deutschen ist prinzipiell alles zu teuer in der schweiz... und sie tun es auch immer wieder lauthals kund... also einfach nicht provozieren lassen...

    und damit hätte es wieder mal ein deutscher geschafft mit dem thema geld vom eigentlichen thema abzulenken... ich glaub es wirklich nicht...
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#7 tux2006Anonym
#8 Axel BerlinAnonym
  • 17.12.2006, 10:54h
  • tux2006
    ich hasse die BZ. Sie verursacht bei mir Hautpusteln und Atemnot.

    Jedoch die Werbung der BZ finde ich gut:
    "Chef, Sie sind überhaupt nicht witzig"

    - Einer muß ja die Wahrheit sagen -
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#9 tux2006Anonym
  • 18.12.2006, 19:36h
  • @axelberlin: ".........."Chef, Sie sind überhaupt nicht witzig"..............." Das ist die Reklame der BeklopptenZeitung, aber macht ja nix.

    @reto: Hm, naja, wenn in Deutschland anständige Löhne gezahlt werden würden, und nicht, wie derzeit neoliberal gepriesen, die Lohnspirale nach unten führt, dann wäre ich auch bereit, mehr selbst zu Finanzieren.

    Gutes Beispiel dafür ist auch die Niederlande: da gibt`s ne Grundabsicherung. Alles weitere spezielle kostet richtig geld. Das ist auch Okay, denn da ist der Mindestlohn nicht so ein Thema wie bei uns. Wenns hierzulande so weiter geht, werde ich überlegen, ob ich als Fachkraft in einem Handwerksberuf nicht kurzerhand meine sachen packe und mich verpisse...

    Zur Schweiz nochmal: Ich hatte mal vor ungefähr einem Jahr eine Annonce gelesen, "Suchen Straßenbauer". Lohn: 46 SF/h! dafür würde sich das Arbeiten lohnen... Nur nicht hier, bei den Hungerlöhnen(in meiner Branche Teilweise 3-4€/Stunde)
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#10 Axel BerlinAnonym