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Washington (queer.de) - Bush hat sich in einem Interview mit dem "People"-Magazine zur Schwangerschaft von Mary Cheney, der lesbischen Tochter seines Vizepräsidenten, geäußert. "Ich bin glücklich für sie", so Bush. Als der Präsident auf seine Vorbehalte für Homo-Eltern angesprochen wurde, sagte er nur: "Mary Cheney wird eine tolle Mutter werden und das Kind sehr lieben." Im Wahlkampf 2005 hatte Bush wiederholt gesagt, dass Kinder von Vater und Mutter großgezogen werden sollten. So hatte er damals nach Angaben der Nachrichtenagentur AP erklärt: "Ich glaube, dass Kinder von homosexuellen Paaren Liebe erhalten können, aber alle Studien zeigen, dass verheiratete Eltern, ein Mann und eine Frau, das Ideal für Kinder sind." Pressesprecher Tony Snow sagte am Wochenende, Bush hätte seine Ansichten über Homo-Eltern nicht geändert, wollte aber keine Einzelheiten nennen: "Er hat das nicht weiter kommentiert, und ich werde das auch nicht tun", so Snow. Die 37-jährige Mary Cheney ist seit 15 Jahren mit ihrer Partnerin Heather Poe liiert. Cheney, die auch im republikanischen Wahlkampfteam mitgearbeitet hatte, erwartet im Sommer ihr erstes Kind. Christlich-konservative Gruppen hatten Cheney und ihre Partnerin wegen der Schwangerschaft scharf angegriffen. "Liebe ersetzt keinen Vater und keine Mutter", belehrte "Focus on the Family" in einer Pressemitteilung. (dk)



#1 SebiAnonym
  • 18.12.2006, 14:58h
  • Bush hat auch seinen Standpunkt nicht geändert. Er priviligiert halt sein Umfeld, mißt die Menschen mit zweierlei Maß. Da das in einer Demokratie, wo Gleichheit und Freiheit herrschen sollen, zu Widersprüchlichkeiten führt, vermeidet er es nun also, sich zu konkretisieren.
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#2 nicAnonym
  • 18.12.2006, 17:40h
  • Ja, ja Herr Bush, und wenn man von Mann und Frau erzogen wird, die so fürsorgliche Eltern sind wie ihre, dann wird man Alkoholiker. Ach ja die eigenen Kinder werden dann auch schon mal mit Alk am Steuer erwischt. Oder die Kinder werden einfach zu Gouverneuren, die die absoluten Rekordhalter im Durchführen von Todesurteilen sind (George W. Bush in Texas, bis er Präsident wurde, Jeb Bush in Florida), mit Urteilen die zu mehr als 70 % vor keinem internationalen Gericht standhalten würden.

    Liebe ersetzt keinen Vater? Was ist denn mit einem Vater (oder einer Mutter, oder beide), der/die sich einen Dreck um ihr Kind schert/en? Ach ja dafür gibt es ja dann die Kühltruhe. Lieber ein unwillkommenes Kind in eine Beziehung gebären, die vielleicht längst keine mehr ist, als zwei Väter oder zwei Mütter, die ihr Kind nicht plan- und lieblos in die Welt setzten.

    Congratulations Mr. President
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#3 dogay3bmAnonym
  • 18.12.2006, 20:54h
  • Dieser Typ ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Und dann wird die Dame noch von Menschen angegriffen, die noch immer nicht verstanden haben, dass Gewitter durch Aufeinandertreffen von Kalt- und Warmfronten entstehen, und nicht dass irgendein Gott dahinter steckt, der Probleme mit bestimmten Menschengruppen haben soll.
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