Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?6153

Trenton (queer.de) - Beide Kammern des von den Demokraten kontrollierten Parlamentes von New Jersey haben der Einführung von Eingetragenen Partnerschaften zugestimmt. Gleichgeschlechtliche Paare, die eine "Civil Union" eingehen, erhalten damit die gleichen Rechte wie verheiratete Paare - nur der Name "Ehe" wird nicht verwendet. Der Gesetzentwurf passierte den Senat mit 23 gegen 12 Stimmen und das Repräsentantenhaus mit 56 gegen 19 Stimmen. Der schwarze demokratische Abgeordnete Mims Hackett verglich die Situation von Schwulen und Lesben mit der von Afroamerikanern im alten Süden, in dem er aufwuchs. "Ich freue mich auf den Tag in nicht zu ferner Zukunft, an dem jeder von uns gleiche Rechte hat, auch in Bezug auf die Ehe." Zwar hatten die meisten Demokraten die Öffnung der Ehe bevorzugt, es fehlte aber dafür eine Mehrheit im Parlament. Viele Republikaner kritisierten, dass der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates die Gleichstellung Homosexueller veranlasst hat. "Das Parlament muss das absegnen, was nicht gewählte Richter beschlossen haben", so der Abgeordnete Richard Merkt zu Reuters. Das Gericht hatte im Oktober entschieden, dass es gegen den Gleichheitsgrundsatz in der Verfassung New Jerseys verstößt, Homo-Paaren Ehe-Rechte vorzuenthalten (queer.de berichtete). Bislang hat nur Massachusetts die Ehe geöffnet, Eingetragene Partnerschaften mit unterschiedlichen Rechten gibt es bereits in mehreren Bundesstaaten, darunter auch Kalifornien. (dk)



#1 manni2Anonym
  • 18.12.2006, 18:35h
  • Es geht voran.......es ist noch ein langer Weg in den USA.....in Deutschland leider auch, dank Angie und
    Co........
  • Antworten » | Direktlink »
#2 gerdAnonym
  • 18.12.2006, 20:57h
  • Langsam wird es "ein wenig" besser in den USA; damit hat nach den Bundesstaaten Massachusetts, wo die Ehe geöffnet wurde und den Bundesstaaten Vermont, Kalifornien, Conecticut, Hawaii und Maine ein weiterer Staat die staatliche Anerkennung vollzogen.

    Da dürften weitere demokratisch regierte Bundesstaaten wie New York, Maryland, Rhode Island oder Delaware vielleicht folgen; es werden die Neuenglandstaaten wohl am ehesten erfolgversprechend für die Anerkennung von homosexuellen Paaren sein; während es im Süden der USA wohl noch wesentlich länger dauern dürfte.

    Sehr erfreulich ist, dass die Eheöffnung in Kanada dauerhaft sicher bleiben dürfte.

    Der Kampf in den USA wird aber über viele Jahre weitergehen. Und dort ist immer die entscheidende Frage, ob die Demokraten gewinnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 dogay3bmAnonym
  • 18.12.2006, 21:29h
  • @manni2

    aber Gottseidank haben wir im Gegensatz zu den USA nicht noch Millionen von selbsternannten "Familienrechtlern", die Probleme mit Homoehe & Co. haben..und es wird langsam mal Zeit, dass der Kukluxclan zu einer verbotenen Organisation wird...Es kann nicht angehen, dass Rassismus in einem wirtschaftlich und fortschrittlich gut laufenden Land wie die USA immer noch zur Tagesordnung gehört.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 JanAnonym
  • 19.12.2006, 09:09h
  • Was hat bloß die Himmelsrichtung "Süd" an sich,
    dass es da immer so rückständig zugeht ;-)
    Naja wie dem auch sei: Das fast Beste an der
    Meldung finde ich (vgl. auch Südafrika) das sich
    anscheinend Schwarze auch mal an ihre eigene
    Zeit der Unterdrückung erinnern und daraus nicht
    nur Rechte für sich sondern auch für andere
    Minderheiten ableiten.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 hwAnonym