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Colorado Springs (queer.de) - Die ehemalige Kirche von Pfarrer Ted Haggard hat ihre Anhänger aufgefordert, Informationen über "sexuelle Indiskretionen" und den "spirituellen Charakter" von Angestellten der New Life Church an die Kirchenführung zu liefern. Das berichten lokale Medien. Die Kirche war Anfang November in die Schlagzeilen geraten, als ihr Gründer Haggard, der auch als Chef des 30 Millionen Mitglieder zählenden Evangelikalen-Verbandes von sich Reden gemacht hatte, von einem Callboy geoutet worden ist (queer.de berichtete). Haggard trat von allen Ämtern zurück und gab zu, Homo-Sex gehabt sowie Drogen gekauft zu haben. Der Vorstoß, die Gemeinde zu inoffiziellen Informanten zu machen, wird von Lokalzeitungen als Reaktion auf einen weiteren Skandal interpretiert: Christopher Beard, langjähriger Leiter einer kirchlichen Jugendgruppe, musste vor kurzem wegen eines "sexuellen Fehltritts" seinen Hut nehmen. Die Kirchenführung sagte nicht, worum es dabei ging - Minderjährige seien jedoch nicht betroffen gewesen. Die Denunziation von Angestellten kann direkt auf der Kirchen-Website vorgenommen werden. Pfarrer Rob Brendle verteidigt das Vorgehen: "Wir wollen, dass Leuten mit relevanten Informationen Zugang zu den Verantwortlichen haben." (dk)



Haggard: Hohes Alter rettete mich vor Bisexualität

Der gefallene evangelikale Pfarrer Ted Haggard erklärte, er würde sich nur bisexuell fühlen, wenn er jung wäre - zudem habe er mit Callboy Mike Jones nie richtigen Sex gehabt.
"Geheilter" Ted Haggard wird Reality-TV-Star

Der frühere Evangelikalen-Chef Ted Haggard, der nach einer Callboy-Affäre zurücktreten musste, kehrt mit einer Reality-Show im US-Kabelfernsehen zurück in die Öffentlichkeit.

15 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 19.12.2006, 15:22h
  • Diese verlogenen Scheinmoralisten sind sich selbst für Stasimethoden nicht zu schade...
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#2 MalteAnonym
  • 19.12.2006, 16:13h
  • @Flo:

    Das ist doch immer so! Je moralischer und scheinheiliger jemand nach außen tut, desto mehr hat er in Wirklichkeit zu verbergen und muss deswegen alles und jeden kontrollieren.

    Die meisten Kirchen funktionieren nach diesem Rezept: halte die Mitglieder dumm, dann kannst du sie kontrollieren und deien wahren Ziele durchsetzen. Wie Elton John schon sagte: eigentlich sollte organisierte Religion (nicht persönlicher Glaube, sondern nur diese unsäglichen Kirchen) verboten werden, da sie zutiefst undemokratisch sind. Dort verstecken sich Diktatoren, die sonst hinter Gittern säßen, hinter Religionsfreiheit.
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#3 tux2006Anonym
  • 19.12.2006, 16:26h
  • @flo: dazu musst du nicht das MfS verteufeln, schau dir doch einfach mal Herrn Gauweiler an...
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#4 seb1983
  • 19.12.2006, 16:44h
  • Gauweiler ist ein dummer Schwätzer mit zum Glück sehr begrenztem Einfluss, unter der Bespitzelung Folter und Willkür der Stasi hatte ein ganzes Volk zu leiden, auch wenn heute versucht wird mit den Rechtsmitteln der BRD die Weste wieder weiß zu waschen und etwa Höhenschönhausen zum beliebten Spaßgefängnis umgedeutet wird
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#5 Diz!Anonym
  • 19.12.2006, 18:22h
  • Wie lautet die Adresse der Website? Wir sollten sie mit Spam überfluten und jeden der Unzucht und Sodomie bezichtigen!
    Donald, Micky, Tom, Jerry, einfach ALLE!!

    Diese verlogenen heuchlerischen Spinner!

    Denunzieren war in der DDR ja auch ganz groß!
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#6 manni2Anonym
#7 StarletAnonym
  • 20.12.2006, 09:17h
  • ...und so wird auch diese Kirche zu einer Gemeinschaft von Denunzianten, denen ganz sicher immer wieder neues "Material" geboten wird. Auch die Kirche wird es nicht schaffen, ihre Mitglieder zu sexualitätslosen Wesen umzuwandeln.
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#8 badguy80Anonym
#9 hwAnonym
#10 CarstenFfm
  • 20.12.2006, 13:56h
  • Jemand der dort arbeitet, hat mir erzählt, dass die katholische Kirche ihre Spitzel in Gayromeo hat, um dort nach ihren Mitarbeitern zu suchen.
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